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Afrika: Staatliche Zuschüsse für Berufsausbildung

Skills Initiative für Afrika

 

Nürnberg (24.05.2017) - Mit der „Skills Initiative for Africa” unterstützt die Afrikanische Union in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) innovative Berufsbildungsinitiativen von international tätigen Unternehmen und Verbänden.

Skills Initiative für Afrika

Bundesminister Gerd Müller und die Präsidentin der Afrikanischen Union, Nkosazana Dlamini-Zuma, haben die „Skills Initiative für Afrika“ ins Leben gerufen. Ziel ist, die Beschäftigungschancen und Perspektiven für Jugendliche in Afrika zu verbessern. Dazu fördert das Programm Initiativen für praxisorientierte Aus- und Weiterbildung. Zentrale Aspekte sind die Verbesserung der Ausbildungsqualität, die enge Kooperation mit dem Privatsektor und die Integration innovativer Aspekte. Pilotiert wird das Programm in den Ländern Kamerun, KeniaNigeriaTunesien und Südafrika.

Bewerbung bis Ende Juli möglich

Zwischen EUR 1 Mio. und EUR 1,5 Mio. können internationale Unternehmen und Verbände mit Präsenz in Afrika als staatlichen Zuschuss erhalten. Voraussetzung ist, dass sie nicht nur für den eigenen Bedarf ausbilden und durch ihre Aus- und Fortbildungsprogramme zur Erreichung der nationalen Berufsbildungsziele in den Pilotländern beitragen. Besonders junge Frauen sollen gefördert werden. Interessierte Unternehmen können sich HIER über Bewerbungsprozess, Antragsunterlagen und Auswahlkriterien informieren. Detailliert ausgearbeitete Projektvorschläge können bis zum 31. Juli 2017 eingereicht werden.

Förderung für Berufsausbildung in Afrika

Die Fördermittel können für die Errichtung, Wiederherstellung, Ausbau von Berufsbildungseinrichtungen, technische und didaktische Ausstattung, Stipendien, oder Lehreraus- und Fortbildungsprogramme verwendet werden. Der Eigenanteil für das beantragende Unternehmen liegt bei 30% des Projektvolumens.

(Quelle: IHK Nürnberg)