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AHK im Fokus: Standort Griechenland

Athen (14.10.2016) - Kein anderes Land wird so sehr mit der Schuldenkrise Europas in Verbindung gebracht wie Griechenland. Dass es sich dank der Reformen nun wieder auf einem guten Weg befindet, betont Athanassios Kelemis, Geschäftsführer der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) Griechenland, in der Oktober-Ausgabe von "AHK im Fokus" des Deutschen Industrie- und Handelskammertags DIHK.

In seinen Antworten auf "5 Fragen an …" berichtet Kelemis, dass die vor Ort tätigen deutschen Unternehmen der griechischen Wirtschaft auch in Krisenzeiten die Treue gehalten haben, und er schildert, inwiefern sie von den Reformen in Griechenland profitieren können. Die Gefahr eines Ausstiegs Griechenlands aus der Eurozone hält der AHK-Geschäftsführer für "sehr gering".

Er verweist in "AHK im Fokus" auf zwei Projekte, mit denen die AHK Griechenland zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit vor Ort beiträgt, und er stellt die von der AHK unterstützte Internetplattform ProGreece vor, die Angebot und Nachfrage von Produktions- und Dienstleistungskapazitäten zusammenbringt.

Gute Aussichten

Insgesamt lobt Kelemis Griechenland als "Brückenkopf zwischen Ost und West". Das Land sei EU- und Eurozonen-Mitglied, es verfüge über gut ausgebildete Arbeitskräfte bei günstigen Lohnkosten, und die in der Krise beschlossenen Maßnahmen eröffneten ihm positive Entwicklungsaussichten.

Sie finden die Oktober-Ausgabe von "AHK im Fokus" mit Einzelheiten, einer Grafik zur wirtschaftlichen Erholung des Landes sowie Kurzsteckbriefen des Marktes und der AHK Griechenland hier zum Download.