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AHK im Fokus: Standort Nigeria

Berlin (09.11.2016) - Ölpreisverfall und die Verringerung der Fördermenge durch Verteilungskonflikte machen Nigeria derzeit zu schaffen. Warum die zweitgrößte Volkswirtschaft Afrikas dennoch langfristig einer der Zukunftsmärkte der Weltwirtschaft ist, erläutert Marc Lucassen, Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Nigeria, in der neuen Ausgabe von "AHK im Fokus".

In seinen Antworten auf "5 Fragen an …" informiert Lucassen über die Probleme und Potenziale des westafrikanischen Staates. Dort habe der Einbruch der Einnahmen aus dem Rohölverkauf zu einer akuten Devisenknappheit geführt, die das Wirtschaftswachstum deutlich bremse. Allerdings ergreife die Regierung zahlreiche Maßnahmen, um Nigeria auf den Wachstumspfad zurückzuführen, darunter die Bekämpfung von Korruption und Terrorismus oder der Abbau von Subventionen.

Für die deutsche Wirtschaft sieht der Delegierte in Nigeria erhebliche Potenziale, etwa als Partner bei den Diversifizierungsbemühungen der Regierung. Wirtschaftspolitischen Handlungsbedarf macht er unter anderem bei geltenden Importbeschränkungen und diversen Strukturdefiziten aus.

Sie finden die November-Ausgabe von "AHK im Fokus" mit Details, einer Grafik zu den Stärken und Schwächen des Standortes sowie Kurzsteckbriefen des Marktes und der AHK Nigeria rechts oben zum Download.