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Aigner: "Die USA sind unser wichtigster Handelspartner"

Washington (15.06.2016) - Im Rahmen ihrer Delegationsreise in die USA trifft Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner heute in Washington mit dem Hauptverhandlungsführer für TTIP, Dan Mullaney, zusammen. Die Wirtschaftsministerin wird die bayerische Position zum Handelsabkommen erläutern und für mehr Transparenz werben.

Aigner: „Vor allem für unseren Mittelstand ist es entscheidend, dass wir bestehende Handelshemmnisse beseitigen. Das Handelsabkommen TTIP kann dabei einen entscheidenden Durchbruch bringen.“ Aigner weiter: „TTIP muss unseren Ansprüchen beim Investorenschutz entsprechen. Unsere Standards etwa beim Umwelt- und Verbraucherschutz müssen erhalten bleiben.“

In Washington stehen heute weitere politische Gespräche sowie Unternehmensbesuche etwa bei Google auf dem Programm. Aigner: „Im harten globalen Wettbewerb müssen wir für unsere Unternehmen neue Märkte erschließen. Gleichzeitig sind wir daran interessiert, dass amerikanische Unternehmen im Freistaat investieren.“

Die Wirtschaftsministerin wird bis einschließlich Freitag in den Vereinigten Staaten sein. Aigner: „Die USA ist nach wie vor der wichtigste Absatzmarkt für bayerische Produkte und Dienstleistungen sowie der wichtigste Markt für Auslandsinvestitionen bayerischer Unternehmen“. Es gehe aber auch darum, „die gewachsene Verbundenheit zu den USA aufrechtzuerhalten und die guten Beziehungen zu vertiefen und gemeinsamen Werte zu pflegen“, so die Ministerin.

Am morgigen Donnerstag reist Aigner weiter nach Boston, um sich dort vor allem über die Rahmenbedingungen für Startups zu informieren.