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Angebote der deutschen Entwicklungszusammenarbeit für Unternehmen der Textil- und Modeindustrie

Augsburg (18.05.2016) Ziel der Veranstaltung ist es, den Unternehmen einen Überblick über Angebote der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu geben und aktuell in der Planung befindliche Vorhaben des Bündnisses für nachhaltige Textilien vorzustellen.

Die Lieferketten der deutschen Textil- und Modeindustrie reichen häufig bis in Entwicklungs- und Schwellenländer, in denen Arbeits- und Umweltbedingungen weit hinter deutsche Standards zurückfallen. Deutsche Unternehmen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Arbeits- und Umweltstandards in Produktionsländern. Indem sie eine langfristige Zusammenarbeit mit ihren Zulieferern suchen und durch Wissens- und Technologietransfer in eine nachhaltige Geschäftsbeziehung investieren, verbinden deutsche Unternehmen häufig unbewusst privatwirtschaftliche mit entwicklungspolitischen Zielen. Darüber hinaus engagieren sich die Unternehmen der Branche im Bündnis für nachhaltige Textilien, das durch gemeinsame Vorhaben in Entwicklungs- und Schwellenländern das Ziel der schrittweisen Verbesserung der Umwelt- und Arbeitsbedingungen entlang der textilen Lieferkette verfolgt. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit stellt ein attraktives Spektrum an Förder- und Finanzierungsinstrumenten, Begleitmaßnahmen, Beratung und Kooperationsmöglichkeiten zur Verfügung, um Unternehmen bei ihren Vorhaben in Entwicklungs- und Schwellenländern zu beraten und zu unterstützen.

Die Teilnahme für Mitglieder ist kostenlos. Die Kosten für auswärtige Unternehmen betragen 90,-Euro.

Ziel der Veranstaltung am 02.06.2016 in Augsburg ist es, den Unternehmen einen Überblick über Angebote der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu geben und aktuell in der Planung befindliche Vorhaben des Bündnisses für nachhaltige Textilien vorzustellen. Ferner soll das Instrument der sog. EZ-Scouts vorgestellt werden. Dies sind fachkundige Berater mit entwicklungspolitischem Know-how und regionaler Expertise, die Unternehmen bei der Auswahl geeigneter Förder- und Finanzierungsprogramme beraten und sie individuell bei der Vorbereitung und der Durchführung eines wirtschaftlichen Vorhabens in „schwierigen Märkten“ unterstützen.