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Ausbildung von Flüchtlingen - Spitzengespräch mit Ministerpräsident

München (5.1.2015) - Staatsregierung und IHKs vereinba‎ren beim Spitzengespräch mit Ministerpräsident Horst Seehofer Zusammenarbeit bei der Ausbildung ‎junger Flüchtlinge. Sie sollen nach dem Modell 3+2 ein Bleiberecht nach einer abgeschlossenen Lehre erhalten. Zudem wirbt Seehofer leidenschaftlich für ‎die Energiewende.

Wirtschaft und Staatsregierung werden beim Thema Flüchtlinge zusammenarbeiten. Seehofer stellte die Frage, ob man vor dem Beginn einer neuen Völkerwanderung stehe. Nötig sei ein „Befreiungsschlag“, der jungen Asylsuchenden helfe. 

Dr. Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben, unterstrich die Bereitschaft der Wirtschaft, Praktikas und Ausbildungsplätze anzubieten. Voraussetzungen seien Deutschunterricht an den Berufsschulen und Rechtssicherheit für Unternehmen.  Er trat für das „Modell 3+2“ ein: keine Abschiebung während der Ausbildung und zwei Jahre danach. Seehofer griff das sofort auf. Sozialministerin Emilia Müller wird mit den IHKs eine „berufsorientierte Abfrage“ junger Flüchtlinge erarbeiten. Staatskanzleiminister Dr. Marcel Huber will den „Abschiebungsschutz“ mit Berlin klären

(Quelle: IHK München)