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Bayerische Delegationsreise nach Slowenien

München (12.04.2016) -Staatssekretär Franz Josef Pschierer vom bayerischen Wirtschaftsministerium wird vom 13. bis 15. September 2016 nach Slowenien reisen. Auf dem Programm steht neben dem Besuch der Hauptstadt Ljubljana auch ein Besuch des Hafens Koper.

Das Angebot der Reise richtet sich vor allem an Geschäftsführer bayerischer Unternehmen aus den Branchen Logistik, Maschinen- und Anlagenbau, Automobilzulieferer, IT und Energieeffizienz. Ziel der Reise ist es, durch Gespräche mit Entscheidungsträgern aus
der Regierung, der Wirtschaft, aus Kammern und Unternehmerverbänden zu einer weiteren Intensivierung der bayerisch-slowenischen Wirtschaftsbeziehungen beizutragen und neue Felder der Zusammenarbeit zu erschließen. Neben politischen Gesprächen von Pschierer werden für die Wirtschaftsdelegation Branchenfachgespräche mit Vertretern slowenischer Unternehmen aus den oben genannten Branchen angeboten. Eine networking-Plattform, Unternehmensbesuche und der Besuch des Hafens Koper runden das Angebot ab.

Unter den Euro-Ländern musste Slowenien mit am heftigsten an den Spätfolgen der Bankenkrise von 2009 leiden. Erst 2014 ist Slowenien endgültig auf den Wachstumspfad
zurückgekehrt. Im letzten Jahr hat das BIP erstmals das Niveau von 2008 überschritten. Die slowenischen Exporte als Wachstumsstütze, eine starke inländische Nachfrage und EU-kofinanzierte öffentliche Investitionen lassen für dieses und das nächste Jahr solide Wachstumsraten von 2 % erwarten. Die Regierung will die Ansiedlung neuer Investoren mit Hilfe von Zuschüssen fördern. Das bayerisch-slowenische Handelsvolumen konnte im letzten Jahr den Topwert aus dem Jahr 2008 knacken und erreichte mit 1,76 Mrd. € einen neuen Höchststand. Vor allem in den Branchen Kfz- und Kfz-Teile-Industrie, im Bereich moderne,
energieeffiziente Ausrüstungen und Automatisierungslösungen, im Maschinen- und Anlagenbau und im IT-Sektor, sowie bei Energieeffizienz gibt es für die bayerische Wirtschaft vielfältige und interessante Geschäftsmöglichkeiten. Die von der neuen Regierung weiter vorangetriebenen Privatisierungen der Staatsunternehmen bieten zusätzliche Markteinstiegschancen. Ein gut ausgebautes Autobahnnetz, die gute Hafeninfrastruktur und die gute Anbindung des Adria-Hafens Koper sowohl nach West- als auch nach Mittelosteuropa machen das Land sowohl als Handelspartner als auch als Investitionsstandort attraktiv.

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