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Bayern Handwerk International und die Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer gehen gemeinsam neue Wege

Nürnberg/Warschau (30.11.2016) Bayern Handwerk International und die Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer leisten gemeinsam einen Beitrag zur Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Bayern und Polen Die beiden Institutionen haben am 7. November vereinbart, ihre Zusammenarbeit zu intensivieren.

So ist geplant, einen Infostand in beiden Organisationen zu errichten, die angebotenen Dienstleistungen gemeinsam zu vermarkten.

Vorgesehen sind regelmäßig gemeinsame Informationsveranstaltungen, Netzwerktreffen und Konferenzen zu aktuellen Themen. Der Fokus richtet sich dabei insbesondere auf das Handwerk. Die Vereinbarung dient dazu, die Internationalisierung von Handwerksbetrieben voranzutreiben. Bayerischen Handwerksbetrieben will sie ein möglichst breites Dienstleistungsangebot für den polnischen Markt unterbreiten.

Deutschland ist Polens wichtigster Handelspartner. Ein großer Teil der deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen sind bayerisch-polnischer Natur. Polen ist für Bayern der Zweit wichtigste Handelspartner unter den zwölf neuen EU-Mitgliedern, umgekehrt ist Bayern die Nr. 2 für Polen. Insbesondere seit dem EU-Beitritt Polens ist das Außenhandelsvolumen zwischen Bayern und Polen gestiegen. So belaufen sich die Exporte nach Polen auf von Januar bis Juni 2016 auf 3.126 Mrd. Euro. Aus Polen werden Waren im Wert von circa 4.683 Mrd. Euro eingeführt. Für das bayerische Handwerk gehört das östliche EU-Mitgliedsland zu den Zukunftsmärkten mit Wachstumspotential.