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Britische Wirtschaft will "back to business"

London/Bonn (06.07.2016) - Finanzminister Osborne kündigt Fünf-Punkte-Plan an / Wirtschaft fordert freien Handel und Fachkräfte: Die britische Wirtschaft war mehrheitlich für eine weitere EU-Mitgliedschaft gewesen.

Nachdem das Volk mit knapper Mehrheit für den Austritt gestimmt hat, haben Verbände und Unternehmen nach Angaben von Germany Trade & Invest GTAI vor allem einen Wunsch: Nach der monatelangen Aufregung im Vorfeld des Referendums wollen sie sich wieder auf die Geschäfte konzentrieren. Da noch sehr viel völlig unklar ist, dürfte dies allerdings schwierig werden. Ein wenig Hoffnung macht den Briten jetzt ein Fünf-Punkte-Plan von Finanzminister Osborne.

Nachdem das Ergebnis des Referendums am frühen Morgen des 24.6.16 verkündet war und die Welt bestürzt und fassungslos nach London blickte, veröffentlichten einige britische Wirtschaftsverbände bereits ihre ersten offiziellen Stellungnahmen. Diese fielen angesichts des Ausmaßes des Ereignisses relativ nüchtern und sachlich aus: Sämtliche Wirtschaftsverbände erklärten vor allem ihren Wunsch nach klaren Verhältnissen und danach, sich nach der monatelangen Aufregung vor dem Referendum nun endlich wieder auf die Geschäfte konzentrieren zu können.

Der größte Wunsch: Weiterhin freier Zugang zum Binnenmarkt!

Die Hauptsorgen der britischen Wirtschaftsvertreter nach dem Referendum sind die, welche sie bereits vor dem Referendum geäußert hatten: Sie wünschen sich einen weiterhin freien Zugang zum europäischen Binnenmarkt und auch die Verfügbarkeit sowohl von Fachkräften als auch günstigen Arbeitskräften aus dem Ausland. Des Weiteren sorgen sie sich über die nun nicht mehr zur Verfügung stehenden EU-Fördergelder für Forschung und Entwicklung.

Unternehmen wünschen klare Verhältnisse

Bereits wenige Stunden nach Verkündung des Ergebnisses forderte der Geschäftsführer der Britischen Handelskammern (British Chambers of Commerce, BCC) vor allem politische Klarheit. Einige Wirtschaftsvertreter seien erfreut über das Ergebnis, andere nicht, erklärte BCC-Geschäftsführer Adam Marshall. Aber sämtliche Unternehmen im ganzen Land würden sich einen klaren Zeitplan für den EU-Austritt wünschen.

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