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China: Neues Lebensmittelgesetz – Auswirkungen für Exporteure

Nürnberg (28.06.2016) - Aufgrund der Lebensmittelskandale in den vergangenen Jahren sollen chinesische Konsumenten zukünftig besser geschützt werden. Im Oktober 2015 trat Chinas neues Lebensmittelgesetz („Food Safety Law“) in Kraft.

Innerhalb eines Jahres sollen die zugehörigen Durchführungsbestimmungen formuliert werden. Nach jetzigem Stand soll die Verantwortung stärker an die einzelnen Akteure in der Herstellungskette abgegeben und auch Hersteller und Exporteure mehr in die Pflicht genommen werden. 
Das Gesetz verpflichtet Importeure, relevante Unterlagen und Papiere der Exporteure und Hersteller näher zu prüfen. Besondere Anforderungen, nämlich eine Überprüfung des herstellenden bzw. exportierenden Betriebs vor Ort, sollen für folgende Produktkategorien gelten:  
Infant formula products; Food for special medical uses; Health food; Meat; Fresh and frozen seafood for direct consumption; Rice; Bulk vegetable oil. Auch für Lebensmittelexporteure, die ihre Produkte online über Plattformen verkaufen, gibt es neue Regeln.
Problematisch im allgemeinen ist die mangelhafte Koordinierung der einzelnen involvierten Behörden wie China Food and Drug Administration (CFDA), General Administration of Quality Supervision, Inspection & Quarantine (AQSIQ) sowie der National Health & Family Planning Commission (NHFPC).
Detailliertere Informationen zum aktuellen Stand des neuen Lebensmittelgesetzes finden Sie hier.

Quelle: Newsletter International IHK Nürnberg