Hinweis:

Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

Deutschen Firmen bewerten den Standort Ungarn positiv

Budapest (20.04.2016) - Der Standort Ungarn und die wirtschaftlichen Aussichten des Landes werden von den dort tätigen deutschen Unternehmen überwiegend positiv beurteilt. Die meisten erwarten in nächster Zeit steigende Umsätze.

Sie wollen weiter investieren und Arbeitskräfte einstellen. Das ergab die jüngste Umfrage der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer (DUIHK/AHK Ungarn) unter ihren Mitgliedsfirmen. Für einige Bereiche fiel die Bewertung sogar besser aus als im Vorjahr.

Die bereits zum 22. Mal durchgeführte Konjunkturumfrage der DUIHK ergab eine wesentlich bessere Bewertung der Wirtschaftslage Ungarns als im Vorjahr. Auch bei der Beurteilung der eigenen Geschäftssituation und der Aussichten für das laufende Jahr 2016 waren die an der Umfrage beteiligten 227 Unternehmen deutlich zuversichtlicher als 2015. "Die Stimmung war schon lange nicht so positiv wie jetzt", so der DUIHK-Präsident und Chef von Siemens Ungarn, Dale A. Martin, bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse in Budapest.

Für 2016 rechnet die DIUHK unter der Berücksichtigung der Ergebnisse der Erhebung mit einem Wachstum der ungarischen Wirtschaft von rund 3%. Die gute Lage und die positiven Erwartungen schlagen sich in steigender Investitionsneigung nieder. Laut Umfrage wollen 38% der Unternehmen ihre Investitionen aufstocken und nur 15% weniger investieren. Den Personalbestand beabsichtigen sogar 43% der Befragten zu erhöhen und nur 14% senken. "Das sind die besten Werte der letzten 15 Jahre", kommentierte die DUIHK die Umfrageergebnisse.

Verbessert hat sich auch die Zufriedenheit der Firmen mit den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen in Ungarn. Das gilt vor allem für die Bewertung der Lage bezüglich Rechtssicherheit, Berechenbarkeit der Wirtschaftspolitik, steuerliche Belastung (zum Beispiel die 2016 vollzogene Senkung des Einkommensteuersatzes von 16 auf 15%, Reduzierung von Gebühren und Abgaben auf Verwaltungsakte) und Steuerverwaltung. Als unzureichend beanstandet wird die Situation dagegen weiterhin in Bezug auf Korruption und Transparenz der öffentlichen Auftragsvergabe. "Es gibt noch einigen Spielraum, um besser zu werden", so DUIHK-Präsident Martin.

Die komplette Meldung der AHK Ungarn finden Sie hier.

Quelle: gtai Newsletter