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Erfolgreiche Kommunikation mit iranischen Geschäftspartnern

Nürnberg (14.06.2016) Nachdem die IAEO bestätigt hat, dass der Iran erste zentrale Schritte zum Rückbau seines Nuklearprogramms umgesetzt hat, ist der sog. Implementation Day am 16.01.2016 eingetreten. Die in den Verordnungen (EU) Nr. 2015/1861 und 2015/1862 enthaltenen Sanktionslockerungen sind damit endgültig in Kraft getreten. Nach den jahrelangen Sanktionen hat der Iran einen gewaltigen Nachholbedarf in allen Wirtschaftsbereichen. Deutsche Firmen hoffen dabei auf gute Geschäfte und darauf, auf ehemalige gute Beziehungen anknüpfen zu können.

Für erfolgreiche Geschäftsbeziehungen zu iranischen Geschäftspartnern ist die Kenntnis der kulturellen Unterschiede im Denken und Handeln von besonderer Bedeutung. Auch wenn "Made in Germany" im Iran einen hohen Stellenwert hat, bedeutet dies nicht automatisch, dass jedes Geschäft ein Selbstläufer wird.

Ziel des Seminars der IHK Nürnberg "Erfolgreiche Kommunikation mit iranischen Geschäftspartnern" ist es, den Teilnehmern einen ersten Eindruck von Iran zu geben und Unsicherheiten zu nehmen. Im besten Falle können die Teilnehmer sensibilisiert werden, für die iranische Art zu kommunizieren. Sie sollen ungewohnte Reaktionen zunächst nicht persönlich nehmen, sollen darüber reflektieren und evtl. mit Unterstützung von Beratern zielführend reagieren können. Außerdem sollen sie einen Überblick über die aktuelle politische und wirtschaftliche Situation erhalten.

Seminarprogramm

  • Einleitung und Grundlagen
  • Eindrücke und Vorurteile zu Iran, Bekanntmachung mit Iran
  • Islam und Iran
  • Iranische Kulturstandards allgemein und iranische Kulturstandards im Geschäftsleben
  • Exkurs: Großstadt Teheran und Zentralismus
  • Resümee und Vertiefung

Referentin

Dr. Natascha Bagherpour Kashani
ist promovierte Archäologin mit deutschen und iranischen Wurzeln. Neben der Zusammenarbeit mit Institutionen unterstützt sie auch wirtschaftliche Unternehmungen. Durch ihre Arbeit in beiden Ländern und ihren familiären Hintergrund kennt sie den Blickwinkel der deutschen wie auch der iranischen Kultur und erfährt immer wieder, dass die speziellen Kulturstandards beider Länder Kernpunkte eines erfolgreichen Vorhabens darstellen.

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