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Erneuerbare Energien: Unternehmerreise nach Jordanien

Nürnberg (20.07.2017) - Das Besondere dieser Unternehmensreise "Erneuerbare Energien-, Abfall- und Recyclingwirtschaft sowie Umwelttechnologien, 17. bis 19. September 2017" nach Jordanien ist die Unterstützung durch das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und durch die Akteure der deutschen Entwicklungszusammenarbeit vor Ort.

Möglichkeiten für deutsche Unternehmer ergeben sich vor allem in der Nutzung erneuerbarer Energien, Solar, Wind und Biomasse, Biogas, in der sachgerechten Müllentsorgung und -aufbereitung sowie Umweltberatungsdienstleistungen.

Ungeachtet der jahrzehntelangen Krisen in der Region, ist das Jordanien ein Hort der  Stabilität und Sicherheit. Die steigende Bevölkerungszahl, vor allem bedingt durch Flüchtlingsströme aus den Nachbarländern - zuletzt aus Syrien - stellt das Land vor enorme Herausforderungen, u.a. in der Energieversorgung und im Management der privaten und industriellen Abfälle.

Neue Marktpotenziale für Unternehmer

Seit Beginn der Syrienkrise hat die deutsche Entwicklungszusammenarbeit ihr seit Jahren bestehendes Engagement im Land massiv verstärkt. Die jordanische Regierung und internationale Geber haben ein hohes Interesse, den Anteil erneuerbarer Energien deutlich auszubauen; diverse Programme der deutschen und internationalen Entwicklungszusammenarbeit unterstützen die nationalen und kommunalen Regierungen im Aufbau eines modernen Abfallmanagements.

Das Engagement der deutschen Wirtschaft in Jordanien kann somit nicht nur neue Marktpotenziale erschließen, zusätzlich wird dazu beigetragen, die Herausforderungen Jordaniens insgesamt sowie in Camps und aufnehmenden Gemeinden im Zuge der syrischen Flüchtlingskrise zu bewältigen.

Experten vor Ort

Grundsätzlich bietet das BMZ eine Vielzahl von Finanzierungs- und Förderprogrammen, die Unternehmen den Markteinstieg erleichtern und Risiken minimieren, z.B. in direkter Kooperation mit GIZ-Vorhaben vor Ort oder einer Entwicklungspartnerschaft im Rahmen des develoPPP.de-Programms. Zudem sind die internationalen und jordanischen Experten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit eine wertvolle Ressource für lokale Expertise und Zugang zu Entscheidungsträgern für deutsche Unternehmen.

Für Rückfragen steht Ihnen auch der Referent Entwicklungszusammenarbeit (EZ-Scout), Oliver Wagener zur Verfügung:  Tel. +49-(0)89-5116-2032, Fax +49-(0)89-5116-82032, E-Mail: oliver.wagener(at)muenchen.ihk.de