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Erweiterung des Panamakanals lässt US-Süd- und Ostküste auf mehr Frachtgeschäfte hoffen

Washington/Bonn (16.08.2016) - Die Ende Juni 2016 vollzogene Erweiterung des Panamakanals macht sich nach Angaben von Germany Trade & Invest (GTAI) im US-Transportsektor nachhaltig bemerkbar. Die nun mögliche Durchfahrt von Ozeanriesen der Post-Panamax-Klasse wird viele Seetransporte zwischen dem Ostteil der USA und Asien verbilligen.

Zu den Gewinnern gehören die US-Seehäfen an der Ostküste und am Golf von Mexiko, die bereits kräftig in Hafenvertiefungen, größere Dockanlagen und Ausrüstungen investieren.

Nach einer Studie von C.H. Robinson und der Boston Consulting Group wird die Kanalerweiterung dazu führen, dass bis 2020 bis zu 10% der Seetransporte aus Ostasien von den Westküstenhäfen an den Golf und die Ostküste verlagert werden könnten. Die nun mögliche Passage von Megafrachtern mit einem Ladevolumen von über 13.000 Standardcontainern (TEU oder Twenty Foot Equivalent Units) macht Seefrachten durch Panama deutlich attraktiver. Die im internationalen Frachtverkehr zunehmend üblichen Post-Panamax-Schiffe weisen fast die dreifache Ladekapazität der zuvor im Kanal maximal nutzbaren Panamax-Frachter mit 5.000 TEU auf. Hierdurch lassen sich aufgrund von Kraftstoffeinsparungen und Effizienzgewinnen die Kosten pro transportiertem Container erheblich vermindern.

Ost- und Südküstenhäfen werden attraktiver für Containerlieferungen aus Asien

Der Transport über die Ost- oder die Südküste könnte dadurch bei vielen US-Importen aus Asien zur ökonomischeren Variante werden. Bislang wurde auch bei asiatischen Containerlieferungen für den Ostteil der USA sehr häufig die Verschiffung an die Westküste mit anschließendem Weitertransport auf dem Landweg gewählt.

Je weiter das Lieferendziel im Ostteil der USA liegt, desto eher werden die internationalen Speditionen nun die Alternativroute durch den Panamakanal in Betracht ziehen. Aber auch Lieferungen an weiter westlich gelegene Orte wie etwa Detroit, Memphis oder Columbus dürften in Zukunft vermehrt über die Seehäfen an der US-Süd- und Ostküste abgewickelt werden.

Hier lesen Sie den kompletten Artikel von GTAI.

Kontakt:

Deutsch-Amerikanische Handelskammern (AHK USA):  http://www.ahk-usa.de

Representative of German Industry and Trade (Delegierter der Deutschen Wirtschaft - RGIT): http://www.rgit-usa.com