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EU-Grenzbeschlagnahmestatistik 2015 veröffentlicht: Keine Entwarnung bei gefälschten Produkten

Passau (05.10.2016) - 2015 haben die EU-Zollbehörden 40 Millionen gefälschte Produkte im Wert von rd. 650 Mio. EUR an den EU-Außengrenzen sichergestellt. Nach der neuesten Statistik wurden damit EU-weit schätzungsweise 5 Millionen mehr nachgeahmte Waren beschlagnahmt als im Vorjahr.

Dies entspricht einem Anstieg von 15 Prozent. Die Zahl der Grenzbeschlagnahmeanträge stieg von 2014 auf 2015 um rd. 12000. Dies zeigt, dass Unternehmen das Verfahren kennen und schätzen.

Zigaretten und Herkunft

Zigaretten zählen mit einem Anteil von 27 % zu den am häufigsten beschlagnahmten Artikeln. Der Anteil von Waren des täglichen Gebrauchs, wie z. B. Lebensmittel und Getränke, Körperpflege- und Arzneimittel, Spielzeug oder elektrische Haushaltsgeräte, beträgt insgesamt 25,8 %. Als Hauptursprungsland führt China weiter das Ranking der Herkunftsländer. Bewertet man die Herkunft nach dem Warenwert, stammen rd. 60 % der gefälschten Produkte und zusammen mit Hongkong 80 % aus diesem Teil Asiens. Es folgen Montenegro, Malaysia und Benin.
 

Weitere Informationen

Der Bericht der Kommission über Zollmaßnahmen zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums wird seit 2000 jährlich veröffentlicht und stützt sich auf Daten, die der Kommission von den Zollbehörden der Mitgliedstaaten übermittelt werden.

Der vollständige Bericht ist unter dem folgenden Link abrufbar:
https://ec.europa.eu/taxation_customs/sites/taxation/files/2016_ipr_statistics.pdf