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Frühjahrsprognose 2017: Wachstum in allen EU-Mitgliedsstaaten

München (22.06.2017) - Die EU-Kommission veröffentlichte ihre Frühjahrsprognose für 2017. In dieser geht die Kommission von einem Aufschwung in der Eurozone um 1,7 % in 2017 und 1,8 % in 2018 aus.

Dies stellt eine nochmalige Steigerung gegenüber 2016 mit 1,6 % dar. EU-weit wird die Progression mit 1,9 % noch etwas stärker ausfallen. Wachstum wird dieses Jahr für alle Mitgliedsstaaten erwartet, auch für Griechenland, das 2016 noch einen wirtschaftlichen Rückgang zu verkraften hatte.

Auch Arbeitsmarkt im Aufschwung

Auch der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin positiv. Bis 2018 rechnet die EU-Kommission mit einem Sinken der Arbeitslosenquote auf 8,9 %. Dies ist der niedrigste Wert seit Anfang 2009.
 
Gleichzeitig erhöhen sich die Staatseinnahmen im Zuge des Wachstums und der steigenden Beschäftigung, wodurch das Defizit im Euroraum schrittweise sinkt (2016: 1,5 % des BIP; 2017: 1,4 %; 2018: 1,3 %) und die Gesamtverschuldung aller Voraussicht nach zurückgehen wird (2016: 91,3 % des BIP; 2017: 90,3 %; 2018: 89 %).
 
Für Deutschland wird ein Anstieg der Wirtschaft von 1,6 % prognostiziert. Außerdem wird 2017 das zwölfte Jahr in Folge mit Beschäftigungsaufbau sein.


Weitere Informationen und die gesamte Konjunkturprognose (in Englisch) finden Sie hier.

Quelle: Newsletter IHK München