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German Solar Training Week (GSTW) in Sambia und Botsuana März 2017

Lusaka/Gaborone (28.11.2016) Die Chancen für deutsche Unternehmen speziell im sambischen und botsuanischen Solarmarkt sind groß. Die Nachfrage nach erneuerbaren Energien und insbesondere nach Photovoltaik (PV)-Systemen ist gegeben, es fehlt jedoch an Wissen und Umsetzungsexpertise.

 

Hinsichtlich erneuerbarer Energietechnologien sind Sambia und Botsuana zu 100% importabhängig. Die Industrie in beiden Ländern lebt mit täglichen Stromausfällen – vor allem in Sambia ist die Stromversorgung sehr unzuverlässig. Dabei wird die Förderung erneuerbarer Energien von den Regierungen beider Länder als außerordentlich wichtig deklariert. Allerdings ist der gesetzliche und regulative Rahmen für erneuerbare Energien nur schwach entwickelt und Fördermechanismen sind bisher nicht vorhanden.

Die German Solar Training Week (GSTW) in Sambia und Botsuana bedeutet eine volle Woche Training mit Fokus auf Technik und Finanzierung von PV-Systemen. Als Trainer sind vertrauenswürdige deutsche Unternehmen aus dem Solarbereich gefragt, die ihre Kenntnisse über die technischen und finanziellen Aspekte von netzgebundenen und netzfernen PV-Systemen den Teilnehmern vermitteln und damit helfen Kapazitäten aufzubauen. Außerdem sollen die Teilnehmer im Monitoring von PV-Kraftwerken sowie von Batterie-Technologien für PV-Systeme geschult werden.

Die deutschen Unternehmen können im Rahmen der GSTW nicht nur Erfahrungen sammeln und sich austauschen, sondern insbesondere neue Geschäftspartnerschaften identifizieren sowie Existierende stärken.

Lokale Teilnehmer sind Vertreter von Solarunternehmen ebenso wie von Industrieunternehmen, die daran interessiert sind, ihr Unternehmen mit Solarenergie zu betreiben. Die lokalen Unternehmen haben großes Interesse daran, vertrauenswürdige deutsche Unternehmen kennenzulernen, sich mit diesen über ihr Vorhaben auszutauschen, ihr Know-how zu erweitern und – ebenso wie die deutschen Unternehmen – Geschäftspartnerschaften zu knüpfen. Neben der Privatwirtschaft werden Vertreter aus der Regulierungsbehörde und der Regierung an der GSTW teilnehmen. So können Weichen in der Regulierung und der Energiepolitik gestellt und der Solarmarkt in Sambia und Botsuana für weitere Projekte geöffnet werden.

Deutsche Solarunternehmen, die Interesse an einer Teilnahme an der GSTW haben, können sich zu den Details an Tobias Cossen (GIZ) wenden.

(Quelle: Handwerkskammer für München und Oberbayern)