Hinweis:

Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

Hindernisse im EU-Dienstleistungsbinnenmarkt – DIHK veröffentlicht Umfrageergebnisse

Berlin (27.10.2016) - Zahlreiche bürokratische Hürden erschweren das Erbringen von Dienstleistungen über die europäischen Binnengrenzen hinweg. Hindernisse nehmen sogar eher zu als ab. Der Deutsche Industrie. und Handelskammertag (DIHK) hat dazu eine Umfrage mit Beispielen aus 15 EU-Mitgliedstaaten vorlegt.

Die Erhebung wurde unter den Deutschen Auslandshandelskammern in der Europäischen Union sowie den Außenwirtschaftsreferentinnen und -referenten der Industrie- und Handelskammern durchgeführt. Sie bestätigt den Eindruck aus den Vorjahren, dass die Hindernisse eher wachsen.
 
Zwar wurden einige Schwierigkeiten für die grenzüberschreitende Dienstleistungserbringung beseitigt, andere haben sich aber deutlich verschärft. Festzustellen sind insbesondere steigende bürokratische Belastungen in Bezug auf die Arbeitnehmerentsendung und wachsende Unsicherheit hinsichtlich der Einordnung von Arbeitnehmern in ausländische Tarifverträge sowie bei der Bestimmung der Mindestlöhne.
 
Die von einigen Mitgliedstaaten eingeführte elektronische Behördenkommunikation ist zwar gut gemeint, funktioniert aber in der Praxis oft nicht reibungslos und schließt ausländische Unternehmen zum Teil sogar ganz aus. Schließlich bietet der Einheitliche Ansprechpartner den Unternehmen noch immer nicht genügend Orientierung.
 
AHK-/IHK-Umfrage "Hindernisse im EU-Dienstleistungsbinnenmarkt 2016"

Quelle: DIHK