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Indien will Handelshemmnisse abbauen

Mumbai (20.07.2016) - Neu Delhi gab im Juni 2016 umfangreiche Reformen bekannt, die die Investitionsbedingungen für ausländische Unternehmen in Indien erleichtern sollen. So soll nach Angaben con Germany Trade & Invest (GTAI) etwa der Einstieg ausländischer Investoren in die Pharmaindustrie vereinfacht werden.

Die Luftfahrt ist geöffnet worden, Firmen aus dem Ausland können künftig 100% an indischen Fluggesellschaften halten. Auch sind die Schranken für FDI in der Lebensmittelindustrie gesenkt worden.

Bereits im November 2015 hatte die indische Regierung die Obergrenzen für ausländische Direktinvestitionen (FDI) in zahlreichen Branchen angehoben. Mitte Juni 2016 kündigte Premierminister Modi den zweiten Schritt einer Liberalisierungswelle an. Press Note No. 5 (2016 Series) schränkt Obergrenzen für ausländische Direktinvestitionen (FDI) in neun Branchen weitestgehend ein oder hebt sie sogar komplett auf.

Die Bekanntmachung erfolgte kurz nach der überraschenden Rücktrittsankündigung des bei ausländischen Investoren sehr geschätzten indischen Zentralbankgouverneurs Raghuram Rajan. Diese hatte anfänglich für Unruhe an den indischen Finanzmärkten gesorgt. Die weitere Öffnung des indischen Marktes sollte das Vertrauen von Investoren zurückgewinnen und so die Auswirkungen des Rücktritts mildern.

Steigende Investitionen in der Pharmabranche werden erwartet

Der Einstieg ausländischer Investoren in die indische Pharmaindustrie soll weiter erleichtert werden. Bisher war es bereits für ausländische Unternehmen möglich, zu 100% in Greenfieldprojekte zu investieren. Bei diesen Investitionen handelt es sich um die Neugründung des Unternehmens im Empfängerland, bei denen der ausländische Investor teilweise oder vollständig rechtliche und operative Verantwortung übernimmt.

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