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Industrie Ostafrika: Es gibt noch viel zu tun

Äthiopien auf Kurs/Uganda und Tansania hoffen auf Petro-Dollars, Kenia gerät ins Abseits

 

Bonn (15.08.2017) - Industrialisierung ist ein Schlagwort, dass wohl im Repertoire eines jeden ostafrikanischen Politikers zu finden ist. An entsprechenden Plänen und Investitionskonferenzen fehlt es nicht. Germany Trade & Invest (GTAI) gibt einen EInblick in die Märkte Ostafrikas:

Über die Hürden aber wird öffentlich kaum ehrlich gesprochen. In einigen Bereichen ist jedoch Bewegung, wie im Textilsektor Äthiopiens oder in der Öl- und Gasindustrie Tansanias und Ugandas. Die Nahrungsmittelverarbeitung entwickelt sich insgesamt weiter.

Äthiopien geöffnet

Die guten Nachrichten zuerst: Äthiopien fährt nach Jahrzehnten sozialistischer Misswirtschaft einen industriefreundlichen Kurs und hat erste Branchen für ausländische Investoren geöffnet. Vorreiter sind die Bereiche Textilien, Bekleidung, Lederverarbeitung sowie im Nahrungsmittelbereich zum Beispiel Brauereien. Dabei kann Äthiopien bislang vor allem mit seinen im internationalen Vergleich günstigen Löhnen und seiner großen Bevölkerung von mehr als 100 Mio. Menschen punkten. Hinzu kommen deutliche infrastrukturelle Fortschritte, wie schon bald ausreichender und sehr preiswerter Strom sowie neue Straßen und Eisenbahnlinien.