Hinweis:

Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

Iran: Grünes Licht für Hermesdeckungen

Teheran (02.02.2016) Die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen den Iran machen den Weg für Hermesdeckungen frei – Auch Übernahme von Investitionsgarantien grundsätzlich wieder möglich.

 

Nachdem die Internationale Atomenergiebehörde am 16. Januar 2016 festgestellt hat, dass der Iran die Auflagen des Atomabkommens erfüllt hat, hat die EU die im Zusammenhang mit dem iranischen Nuklearprogramm verhängten Wirtschafts- und Finanzsanktionen außer Kraft gesetzt. Damit ist auch das EU-Verbot staatlicher Exportkreditdeckungen entfallen.

Sobald der Iran seine Altschulden beglichen hat, können Geschäfte, für die zuverlässige Zahlungswege zur Verfügung stehen, grundsätzlich wieder mit Hermesdeckungen abgesichert werden. Für die Übernahme von Exportkreditgarantien wird der Bund dabei in Abhängigkeit von der jeweiligen Risikostruktur der Transaktionen adäquate Sicherheitenerfordernisse formulieren wie etwa Garantien des iranischen Finanzministeriums oder der Zentralbank.

Exporteure können bereits jetzt Anträge auf Exportkreditgarantien stellen.

Auch die Übernahme von Investitionsgarantien für Vorhaben im Iran ist laut AGA-Report AuslandsGeschäftsAbsicherung der Bundesrepublik Deutschland AGA) grundsätzlich wieder möglich.

Ansprechpartner

(Quelle: IHK Schwaben)