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Katar-Blockade: Auch deutsche Firmen betroffen

Aschaffenburg (29.06.2017) - Anfang Juni haben die Länder Saudi-Arabien, VAE, Bahrain und Ägypten die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen. Von den wirtschaftlichen Folgen sind auch deutsche Unternehmen in den Golfstaaten betroffen.

Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain haben am 5. bzw. 6. Juni 2017 ihre diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Katar abgebrochen und die Grenzen geschlossen. Ägypten und der Jemen nehmen ebenfalls an der Blockade teil.

Deutsche Botschaft und Auslandshandelskammer informieren

Direktlieferungen aus Europa nach Katar sind weiterhin möglich. Exportierende Unternehmen sollten vorab die logistischen Möglichkeiten mit ihrem Spediteur bzw. dem Importeur klären. Für deutsche Unternehmen, die z.B. aus den VAE die Region beliefern, haben die Blockademaßnahmen, deren Ende im Moment nicht abzusehen ist, jedoch schwerwiegende Folgen.
 
Die Deutsche Botschaft in Doha berichtet regelmäßig über den Stand der Entwicklungen, siehe http://www.doha.diplo.de, ebenso die Deutsche Auslandshandelskammer, die eine Delegation in Katar unterhält: https://vae.ahk.de.

Quelle: Newsletter IHK Aschaffenburg