Hinweis:

Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

Lage in den USA verunsichert deutsche Wirtschaft

Berlin (16.01.2017) - DIHK erwartet keine kurzfristigen Fortschritte im Freihandel: Auch eine Woche vor dem Amtsantritt des designierten US-Präsidenten Donald Trump ist schwer abzusehen, wie sich die Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftspartner USA künftig entwickeln wird.

Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), beobachtet bei den hiesigen Betrieben Sorge.

"Die deutschen Unternehmen sind durch die Situation in den USA stark verunsichert", sagte Schweitzer dem "Handelsblatt". Auch die erste Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten habe keine Klarheit über den wirtschafts- und handelspolitischen Kurs der neuen amerikanischen Regierung gebracht.

"Unsichere Zeiten sind generell Gift für Innovationen und Investitionen", betonte der DIHK-Präsident. Sorge bereiteten der Wirtschaft auch erste Signale zum Thema Freihandel. "Das transpazifische Abkommen hat Trump bereits abgelehnt. Zu TTIP hat er sich bisher noch nicht geäußert."

Es werde aber sicher keine kurzfristigen Fortschritte geben. "Diese Unsicherheit ist auch deshalb so nachteilig, weil die Vereinigten Staaten der wichtigste Absatzmarkt für deutsche Exporteure sind", erinnerte Schweitzer: "Deutsche Unternehmen haben 2016 allein bis Oktober Waren für fast 90 Milliarden Euro in die USA exportiert."

Quelle: DIHK-Pressemeldung