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Philippinen investieren in Solar- und Windenergie

Bonn (09.06.2016) - Die Zahl der geplanten Projekte im Bereich erneuerbarer Energien ist in den Philippinen 2015 explosionsartig gestiegen. Die genehmigten Vorhaben waren nach Angaben von Germany Trade & Invest gtai Anfang 2016 umfangreicher als die gegenwärtig im Land installierten Stromerzeugungskapazitäten.

Zwar werden nicht alle Projekte umgesetzt. Jedoch können sich deutsche Branchenunternehmen weiter profilieren, so wie sie es im Markt bereits mit Erfolg tun.

In den Philippinen holen die erneuerbaren Energieträger Sonne und Wind auf. Bis 2013 waren entsprechende Projekte fast ausschließlich auf Wasserkraft und Geothermie beschränkt. Dann wurden im Rahmen des National Renewable Energy Program Anreizstrukturen geschaffen, die private Investitionen in Sonnen- und Windkraft attraktiver gemacht haben. Seither hat die Antragsflut vor allem an Photovoltaik- und Windprojekten stark zugenommen.

Durch das National Renewable Energy Program sollen im Land bis 2030 die Kapazitäten an erneuerbaren Energien etwa 15.300 MW betragen. Bis Ende Januar 2016 hatten die genehmigten Projekte eine Gesamtkapazität von 13.500 MW erreicht. Zudem befanden sich noch rund 4.560 MW an Kapazität im Genehmigungsverfahren, so die Statistik des Department of Energy (DoE).

Mit den genehmigten und noch zu genehmigenden Vorhaben wäre die Zielkapazität im Jahr 2030 also bereits überschritten. Jedoch werden nicht alle Projekte kurzfristig oder überhaupt umgesetzt. Die Durchführung ist abhängig von der Energiepolitik. Dabei setzt das Land auf ein System von Einspeisevergütungen (feed-in-tariffs - FIT), die für eine bestimmte Kapazität garantiert wird.

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Quelle: gtai-Newsletter