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Polen: Die wichtigsten gesetzlichen Neuerungen 2016

Regensburg (03.05.2016) - Mit dem Jahr 2016 sind in Polen einige wichtige gesetzliche Änderungen in Kraft getreten:

Änderungen in Bezug auf Streitbeilegungsverfahren sollen die Streitschlichtung in Zivilsachen beliebter machen und somit sowohl Zeit als auch Kosten sparen.

Für die öffentliche Auftragsvergabe werden neue Instrumente eingeführt, durch welche Aufträge in Zukunft  an jene Anbieter vergeben werden, deren Angebot in wirtschaftlicher Hinsicht am vorteilhaftesten ist. Dabei werden demnach nicht nur die Anschaffungs- sondern auch die gesamten Lebenszykluskosten miteinbezogen.

Neue Regelungen für die gesetzlich festgelegte Verzinsung haben es zum Ziel, einen einheitlichen und vereinfachten Mechanismus für die Zinsberechnung zu schaffen, Störungen im Zahlungsverkehrssystem zu verringern und die Liquidität von Gläubigern zu verbessern. 

Das Insolvenz- & Restrukturierungsrecht wird in Zukunft durch zwei separate Gesetze getrennt. Dadurch soll die Restrukturierung klar von der Insolvenz getrennt werden, um es Unternehmen leichter zu machen, sich schnell zu erholen und eine stabile finanzielle Situation zu erreichen.

Dem Präsidenten des Amtes für Wettbewerb und Verbraucherschutz (UOKiK) werden mehr Rechte eingeräumt, wodurch Konsumenten besser geschützt und informiert werden sollen.

Unternehmen bekommen die Möglichkeit, diverse Änderungen im Landesgerichtsregister online durchzuführen.

Erneuerbare Energien und Biogasverstromung sollen neben anderen Alternativenergien stärker gefördert werden.

Genauere Details zu den Gesetzen und deren Auswirkungen auf Unternehmen finden Sie in dem Report "Changes in Law 2016" hier von der Wirtschaftskammer Österreich. 

Quelle: WKÖ/IHK Newsletter Regensburg