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Presseschau: Griechenland und der Euro

Nürnberg/Athen (18.2.2015) - Wie geht der Poker um Griechenland aus? In den Medien werden verschiedene Szenarien durchgespielt und interessante Analysen gezogen.

Der Spiegel kommt in seinem Faktencheck zum Schluss, dass mit den Milliardenzahlungen in erster Linie der Finanzsektor gerettet wurde und nicht Griechenland, dort sei nur etwa ein Viertel der Zahlungen gelandet. Das sieht auch Robert Misik in der Zeit so. In seinem Beitrag "Alle auf die Kleinen" bemängelt er zudem schmutzige Tricks und mangelnde Solidarität und nennt die Rettungspolitik einen großen Fehler.  In der gleichen Zeitung werden unter der Überschrift "Wie das griechische Spiel ausgehen kann" verschiedene Szenarien durchdekliniert.

Werner Mussler ist in seinem Kommentar in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) "Mit der Geduld am Ende". Der Tagesspiegel aus Berlin lässt hingegen den Ökonomen und Linken-Politiker Fabio De Masi mit einer unbequemen Wahrheit zu Wort kommen.

Das Manager Magazin beschäftigt sich mit den Folgen eines möglichen "Grexit" für Anleger. Auch Werner Münchau spielt dieses Szenario in seiner Spiegel-Kolumne durch und warnt den Euro-Austritt auf die leichte Schulter zu nehmen. Für Hans-Werner Sinn hingegen ist der Grexit die einizige Chance für Griechenland, wie man einem n-tv-Interview auf der Handelsblatt-Seite entnehmen kann. 

(Quellen: FAZ, Handelsblatt, n-tv, Spiegel, Tagesspiegel, Zeit)