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Produktmärkte in Italien 2017

Mailand (25.11.2016) Die Rückkehr des Wirtschaftswachstums und die Erholung des italienischen Binnenmarkts eröffnen vielen Unternehmen neue Geschäftschancen. Die Kernbranchen der italienischen Wirtschaft - die sogenannten "Vier A" - Alimentazione (Nahrungsmittel), Abbigliamento (Bekleidung/Mode), Arredamento (Einrichtung/Design) und Automazione (Automatisierungstechnik/Maschinenbau) - sind international ausgerichtet und profitieren im Exportgeschäft von dem hohen Ansehen der Marke "Made in Italy".

Maschinenbauindustrie: Ausrüstungsinvestitionen steigen

Der Umfeld für den Maschinenbau wird besser: Die Binnennachfrage erholt sich und die Exportnachfrage steigt weiter, sodass auch italienische Maschinenbauunternehmen wieder in neue Maschinen und Anlagen investieren. Auch das neue Regierungsprogramm zur Förderung der Industrie 4.0 bietet Chancen. Das Programm verlängert die 2016 eingeführten - auf 140% erhöhten - Abschreibungsmöglichkeiten beim Kauf oder Leasing von Produktionsgütern. Hinzu kommt eine großzügige Abschreibungsregelung für Investitionen in die Digitalisierung oder in Energiesparmaßnahmen.

Chemieindustrie: Stimmung in der Branche bleibt optimistisch

Die italienische Chemiebranche ist die drittgrößte in Europa, auf Platz eins und zwei rangieren Deutschland und Frankreich. Die positive Entwicklung der italienischen Chemiebranche bietet Geschäftschancen. In der ersten Jahreshälfte 2016 konnte die Erzeugung von Chemikalien um 1,7% zulegen. Dies liegt vor allem an der steigenden Exportnachfrage und der relativ konstanten Binnennachfrage. Der Branchenverband Federchimica erwartet eine Verlangsamung des Produktionswachstums in der zweiten Jahreshälfte, die 2017 anhalten könnte. Die weitere Entwicklung der Branche hängt stark von der Entwicklung des Ölpreises ab.

Energiewirtschaft: Energiespeicherung sind Wachstumsfelder

Italien gehört in Europa zu den Vorreitern bei der Umstellung auf nachhaltigen Strom. Seit 2008 haben Fotovoltaik und Windkraft einen Boom erlebt, damit hat das Land die EU-Klimaschutzziele längst übertroffen. Die Kürzung der Förderung für erneuerbare Energien hat zwar das Wachstumstempo gebremst, nach wie vor aber setzten die Italiener auf grünen Strom. Die Herausforderungen im Energiemanagement sind ähnlich wie in Deutschland, sie bieten gute Geschäftschancen. Smart Grids und Energiespeicherung gelten als Wachstumsfelder.

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