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Round-Table-Veranstaltung: Kuba - Wie verträgt sich Revolution mit Investition?

Würzburg (24.05.2016) Einige mainfränkische Firmen arbeiten seit Jahren erfolgreich mit Kuba zusammen. Vor einem Markteinstieg in Kuba müssen die kulturellen, wirtschaftlichen und rechtlichen Besonderheiten abgeklärt werden.

Das Jahr 2015 markiert für das sozialistische Land Kuba eine historische Zäsur. Die Wiederaufnahme der 1961 abgebrochenen diplomatischen Beziehungen zwischen Kuba und dem großen Nachbarn USA beendet einen der längsten kalten Kriege des 20. und 21. Jahrhunderts. Sollte das Embargo der USA aufgehoben werden, wird es für Unternehmen aufgrund der wegfallenden Sanktionsrisiken leichter, in Kuba zu investieren.
Die vorsichtige Öffnung darf insgesamt nicht darüber hinwegtäuschen, dass Kuba nach wie vor eine nahezu reine Staatswirtschaft ist.

In der

Round-Table-Veranstaltung: Kuba - Wie verträgt sich Revolution mit Investition?
am Donnerstag, 2. Juni 2016 von 15:00 bis 18:00 Uhr
in der IHK Würzburg-Schweinfurt, Haus C, 2.OG, Raum C-207,
Mainaustraße 33-35, 97082 Würzburg

bietet die IHK die Möglichkeit sich bei einem Vortrag des Botschafters über die aktuellen Entwicklungen, wirtschaftliche Aspekte und Investitionschancen in Kuba zu informieren. Danach schließt sich eine Fragerunde und ein kleiner Imbiss mit einem "Get-Together" an.

Trotz aller Schwierigkeiten wächst die kubanische Wirtschaft: 2015 wird ein Plus von 4,1 %, 2016 sogar von 4,5 % erwartet. Dazu trägt der durch das bessere politische Klima wachsende Tourismus ebenso bei wie die Investitionen in die marode Infrastruktur des Landes. Deutsche Unternehmen haben derzeit großes Interesse an einem Markteinstieg auf Kuba. Aus dem Kreise der EU-Länder nimmt Deutschland mit einem Handelsvolumen im Jahr 2014 von ca. 224 Mio. Euro (Einfuhr: 32,6 Mio. Euro, Ausfuhr: 191,3 Mio. Euro) bisher keinen vorderen Rang ein. Hier besteht, insbesondere im Vergleich zu Spanien und Italien, Aufholbedarf. Potenziale sind vor allem in den Sektoren Energie, Maschinenbau, Lebensmittelverarbeitung, Landwirtschaft, Konsumgüter und Tourismus erkennbar. In welchen Branchen tatsächlich investiert werden kann, hängt letztlich auch vom zukünftigen Kurs der Regierung gegenüber ausländischen Investoren ab. Dabei bietet gerade Kubas Energiesektor sehr gute Voraussetzungen für die Implementierung von Konzepten dezentraler nachhaltiger Energieerzeugung - vorausgesetzt, die Stromnetze werden parallel ertüchtigt. Auf der Prioritätenliste der kubanischen Regierung steht auf jeden Fall die Effizienzverbesserung der landwirtschaftlichen Produktion. Deutschland hat in diesem Bereich sowohl Maschinen als auch Know-How anzubieten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Anmeldeschluss: 25.05.2016

Teilnahme: kostenlos

Kontakt:
Christina Messina
E-Mail: international(at)wuerzburg.ihk.de
Tel.: 0931/4194-360

 

(Quelle: IHK Würzburg-Schweinfurt)