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Russland weiterhin wichtiger Markt für Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen

Moskau (22.07.2016) Vom 23. bis 28. Oktober organisiert COMMIT im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Geschäftsanbahnung für deutsche Unternehmen der Lebensmittelverarbeitung und -verpackung nach Russland. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Markterschließungsprogramms des BMWi organisiert und aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags gefördert. Das Projekt wird unterstützt vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA).

Auch wenn 2015 die deutschen Exporte von Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen nach Russland im Vergleich zum Vorjahr um 37 Prozent zurückgingen, ist das Land nach wie vor ein wichtiger Absatzmarkt. Der russische Importstopp von Nahrungsmitteln und staatliche Subventionen befördern neue Projekte, nationale und multinationale Unternehmen investieren in den Ausbau ihrer lokalen Produktion. Dies bietet deutschen Herstellern von Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen Absatzchancen als traditioneller Ausrüster der internationalen Lebensmittelkonzerne, aber auch als Lieferant für rein russische Betriebe und zwar über die gesamte Wertschöpfungskette. Die Geschäftsbeziehungen zwischen den deutschen Maschinenlieferanten und den russischen Abnehmerindustrien sind nach wie vor stark und deutsche Technik ist immer noch gefragt.

Das Programm beinhaltet folgende Punkte:

  • Präsentationsveranstaltungen in den Schwarz-Erde-Regionen Woronesch und Belgorod unter Teilnahme russischer Unternehmen und Verbände
  • Termine in den Agrarministerien der Regionen
  • Besuch bei „Alekseever Milch-Konservenwerk“, „Belgrankorm“ u.a.: Präsentation und Gespräche mit der Einkaufsabteilung
  • Individuelle Termine und Besichtigungen nach Unternehmensprofil

Zentrales Element der Geschäftsanbahnung ist die Vermittlung konkreter Geschäftskontakte im Zielland. Durch individuell vorbereitete Geschäftsgespräche erhalten die Teilnehmer Zugang zu den für sie relevanten Geschäfts- und Vertriebspartnern, um mögliche Kooperationsfelder zu eruieren und Kontakte zu knüpfen.

Im Vorfeld der Reise erhalten die deutschen Teilnehmer eine aktuelle Zielmarktanalyse und individuelle Kompaktinformationen. Über die politische Begleitung der Delegation durch einen Vertreter des Bundesministeriums sowie des Fachverbandes des VDMA wird vor Ort ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit gegenüber der Unternehmerdelegation gewährleistet.

Die Teilnehmer tragen ihre Reisekosten sowie einen Eigenanteil an den Organisationskosten, der von der Unternehmensgröße abhängig ist:

  • 500,- € (Netto) bei Unternehmen mit unter 1 Mio. € Jahresumsatz und weniger als 10 Mitarbeitern
  • 750,- € (Netto) bei Unternehmen mit unter 50 Mio.€ Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeitern
  • 1.000,- € (Netto) bei Unternehmen mit mehr als 50 Mio. €Jahresumsatz oder mehr als 500 Mitarbeitern

Ansprechpartner

Irina Kalinina
COMMIT Project Partners GmbH
(030) 206 16 48 - 22

(Quelle: iXPOS)