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So war´s: 2. IHK-Mittelmeerkonferenz in Augsburg

Augsburg (27.06.2016) - Wirtschaftsexperten diskutierten mit Bundesentwicklungsminister Müller: „Stabilität durch

wirtschaftlichen Erfolg“ im Fokus.

Die traditionellen Beziehungen Deutschlands zu den Staaten rund um das Mittelmeer erleben derzeit eine zunehmende ökonomische und politische Bedeutung. Ein Ausbau der Geschäftsbeziehungen bietet neue unternehmerische Chancen, sorgt aber auch für mehr Stabilität in der gesamten Region.

Die IHK-Wirtschaftskonferenz fand unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, statt. Mit weiteren Experten stand das Thema „Entwicklungspolitik ist Wirtschaftspolitik“ im Mittelpunkt einer einführenden Podiumsdiskussion. In zwei Länderpanels wurde anschließend über konkrete Erschließungsmöglichkeiten der einzelnen Märkte informiert. Parallel standen die Vertreter der Auslandshandelskammern der betreffenden Mittelmeeranrainerstaaten für individuelle Gespräche zu Absatzchancen vor Ort zur Verfügung.

Veranstaltungshintergrund: Die traditionellen Verbindungen Deutschlands mit den Staaten um das Mittelmeer erleben derzeit eine zunehmende ökonomische und politische Bedeutung. Doch während sich die Wirtschaft der südeuropäischen Mittelmeeranrainer stabilisiert, befinden  sich viele nordafrikanische Mittelmeerstaaten weiter im Umbruch. Ein Ausbau der Geschäftsbeziehungen bietet neue unternehmerische Chancen, sorgt aber auch für mehr Stabilität in der Region. Vor diesem Hintergrund hat die IHK Schwaben zur 2. IHK-Mittelmeer -Wirtschaftskonferenz nach Augsburg eingeladen zu Podiumsdiskussion, Länderpanels und individuellen Beratungsgesprächen.

In seiner Rede „Die Welt im Wandel – Wirtschaft und Entwicklung“ vor rund 100 Teilnehmern verglich Minister Müller, der kürzlich alle Staaten der Region besucht hatte, die Situation vieler Länder mit der BRD in den 60-er Jahren. „Da wurde auch bei uns der Müll einfach auf einer Deponie gestapelt und verbrannt.

"Machen Sie was draus!"

Neue Technologien zur Speicherung und Transport der Sonnenenergie sind eine Vision, die Wirklichkeit werden und unser Energieproblem lösen wird. Wir setzten dabei gerade auch auf die mittelständischen Spezialisten, die wir tatkräftig unterstützen“, so der Minister unter Verweis auf sein develoPPP.de Programm. Laut ihm benötigen diese Länder Krankenhäuser, Müllentsorgung und alle Bereiche der öffentlichen Infrastruktur. An die Adresse der Unternehmer: „Es gibt viel von dem was gebraucht wird, was Sie können!“. Absolute Schlüsselmärkte seien alle Bereiche rund um Erneuerbare Energie und Ernährung. Diese Länder explodierten regelrecht in ihrer wirtschaftlichen Dynamik, allein schon durch das Bevölkerungswachstum. Der Markt für Telekommunikationstechnik wachse weltweit dort am stärksten. Müller sprach von zum Teil regelrechten Technologiesprüngen, die Afrikaner seien uns in Teilbereichen schon weit voraus. „Verschlafen Sie diesen Trend nicht“ riet er, „Deutschland hat einen Exzellenzruf. Wir haben überall die Lösungen. Machen Sie was draus!“

Hier finden Sie den kompletten Bericht zur Veranstaltung.

Film zur 2. IHK-Mittelmeerkonferenz: