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So war´s: Greater China Day 2014‎‎

München (03.07.2014) - China steht vor großen Herausforderungen. Dies wurde beim Greater China Day deutlich. Die Top-Veranstaltung für alle Aspekte des China-Geschäfts zog rund 300 Teilnehmer aus ganz ‎Deutschland an.

Sie informierten sich am 24. Juni über aktuelle wirtschaftliche Trends und Perspektiven ‎in China, Hongkong und Taiwan.

Der bedeutendste Wirtschaftskongress in Deutschland zur Greater China Region wurde von ‎der IHK für München und Oberbayern gemeinsam mit der Deutschen ‎Handelskammer in China (AHK) organisiert. Die Veranstaltung In der Alten  Kongresshalle stand unter dem Motto „Wachstumsbremse Reformen oder China-Boom ‎ohne Grenzen?“  Eingeführt ins Thema haben u.a. die bayerische ‎Staatsministerin Ilse Aigner und der Deutsche Botschafter in China, Michael Clauss. ‎ Erfahrungsberichte von China-Experten und ‎zahlreichen deutschen Unternehmen, darunter BMW Brilliance Automotive, Siemens, ‎Allianz China General Insurance, Robert Bosch, Freudenberg Group und Metro ‎Group.bildeten den inhaltlichen Schwerpunkt der Veranstaltung.‎

Das rasante Wachstum in China, das teilweise unkoordiniert und unkontrolliert von statten ging, macht dem Land inzwischen Probleme. Dies wurde insbesondere beim Vortrag des Deutschen Botschafters deutlich. Deshalb rücken nach Aussage von Michael Clauss die Themen Nachhaltiges Wirtschaften,  Bekämpfung von Korruption und soziale Gerechtigkeit in den Vordergrund.
Klar wurde beim Greater China Day, dass selbst in einer stabilen und unverändert dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung die Bevölkerung auf absehbare Zeit nicht im großen Stil vom Wohlstand profitieren wird. Es ist, so einhellige Meinung der Unternehmen, eine der wichtigsten Aufgaben, die soziale Kluft in der Bevölkerung durch Reformen langsam zu schließen. Dabei ist die neue politische Führung gefordert, als "Transmissionsriemen" zu wirken.

Für die Unternehmen in Bayern ist China nach den USA der zweitwichtigste Absatzmarkt weltweit. Die bayerischen Exporte ins Reich der Mitte erreichten 2013 eine neue ‎Rekordmarke von 15,5 Mrd. Euro. Auch im ersten Quartal des Jahres 2014 stiegen die ‎Exporte nach China erneut um mehr als 8 Prozent an.‎ Bayerische und deutsche Produkte genießen im Reich der Mitte hohe Wertschätzung; den Unternehmen entstehen enorme wirtschaftliche Möglichkeiten