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Standort Spanien: Auslandshandelskammer im Fokus

Madrid (08.06.2016) - Spanien wurde von den Wirtschaftskrisen der vergangenen Jahre so stark getroffen wie nur wenige andere Länder Europas. Doch seit einiger Zeit geben viele ökonomische Daten wieder Anlass zur Hoffnung, wie Walther von Plettenberg, Geschäftsführer der AHK Spanien, in der Juni-Ausgabe von "AHK im Fokus" des DIHK berichtet.

In seinen Antworten auf "5 Fragen an …", einer Serie des Deutschen Industrie- und HAndelskammertags DIHK, stellt von Plettenberg den Markt vor, der "mit knapp 47 Millionen Einwohnern, einem mehr als soliden Wachstum und als Sprungbrett für Portugal, Lateinamerika und (Nord-) Afrika Exporteuren und Investoren gleichermaßen große Chancen" biete.

Die Faktoren, die zur Trendwende in Spanien beigetragen haben, sind ebenso Thema wie die Gründe für die überproportional große Nachfrage nach Kraftfahrzeugen, Maschinen und Chemieprodukten, in deren Folge die deutschen Exporte in das Königreich 2015 um mehr als elf Prozent gestiegen sind.

Von Plettenberg schildert aber auch, in welchen Bereichen noch Handlungsbedarf besteht, und spricht dabei unter anderem Qualifizierungsdefizite, die Separatismus-Tendenzen in Katalonien und im Baskenland sowie die Staatsverschuldung an.

Für deutsche Betriebe, die Innovation auch jenseits der Landesgrenzen zukaufen wollten, werde die AHK gern als Scout tätig, betonte von Plettenberg. Schließlich habe Spanien "hochinteressante Jungunternehmen im technologisch-wissenschaftlichen Umfeld aufzuweisen, die für deutsche Unternehmen interessante Partner sein können".

Sie finden die Juni-Ausgabe von "AHK im Fokus" finden Sie hier zum Herunterladen.

Die zuvor porträtierten AHK-Standorte Ghana, Greater China, USA-Chicago, Argentinien, Iran, Schweden, Kanada, Indien, Rumänien, Mexiko und Israel gibt es in der Rubrik "International".

Quelle: DIHK