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Trendstudie „Afrika 2025“ veröffentlicht: Afrika ist der Chancenkontinent für den deutschen Mittelstand

Berlin (23.06.2014) - Das Trendforschungsinstitut „2b AHEAD ThinkTank“ hat gemeinsam mit dem Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft eine neue Trendstudie zu „Afrika 2025“ als Zukunftsmarkt für die deutsche Wirtschaft veröffentlicht.

Die qualita tive Delphi-Studie basiert auf den Erfahrungen und Strategien sowie Zukunftsplänen und Prognosen von 15 Africa-Developern aus deutschen Unternehmen. Sie untersucht zugleich die kommenden Möglichkeiten auf dem „Chancenkontinent“ für drei der wichtigsten deutschen Branchen: den Maschinen- und Anlagenbau, die Automobilbrancheund die Informations- und Kommunikationstechnologien.

Die Experten prognostizieren eine Umorientierung der deutschen Exportwirtschaft in der Zukunft. Während in den vergangenen Jahren vor allem Asien und Russland im Fokus des exportorientierten Mittelstandes lagen, werde sich der Blick künftig verstärkt auf Afrika richten. „Afrika ist schon heute ein attraktiver Markt für deutsche Unternehmen. Sie beschäftigen auf dem afrikanischen Kontinent allein 200.000 Arbeitnehmer. In Zukunft wird die Bedeutung Afrikas allerdings deutlich wachsen“, sagte Stefan Liebing, Vorsitzender des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft. Bislang ist der Kontinent in der deutschen Außenhandelsbilanz mit 2,3 Prozent, davon allein 40 Prozent Südafrika, stark unterrepräsentiert. Doch die Angst vor den drei K – Krieg, Korruption und Krankheiten – sei bereits heute unberechtigt. Konflikte werden zunehmend friedlich gelöst und auf den Korruptions-Indizes stehen bereits 40 afrikanische Länder vor Russland.

Dabei wird das Engagement der deutschen Wirtschaft in Afrika mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger
proaktiv im Ergreifen neuer Chancen liegen, als vielmehr als Reaktion auf den Wandel globaler Produktionsströme geschehen. Bereits heute investieren Länder wie China, Brasilien und Indien jährlich
Milliarden in den Aufbau ihrer künftigen afrikanischen Rohstofflieferanten, Produktionsstandorte und Absatzmärkte. Es sei nur eine Frage der Zeit, wann die deutsche Wirtschaft dadurch ebenso dazu gedrängt wird.

Hier finden Sie die Studie.