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Vorsicht bei Geschäftsanfragen aus den Arabische Golfstaaten

München (27.10.2016) - In den letzten Monaten ist die Anzahl unseriöser oder zumindest zweifelhafter Geschäftsanfragen aus den Arabischen Golfstaaten gewachsen.

Hier ein paar Beispiele:

Ein Auftrag wird von einem Unternehmen aus den Golfstaaten platziert. Die Zahlung wird per Vorauskasse bezahlt, allerdings übersteigt die überwiesene Summe bei weitem das Auftragsvolumen. Der Überschuss soll angeblich für weitere Aufträge einbehalten werden. Diese bleiben in der Regel aus, und so wird um Rücküberweisung gebeten. In solchen Fällen bitte mit der Bank sprechen und das Geld gar nicht erst annehmen, da es hier meistens um versuchte Geldwäsche geht.
Wie oben geschildert, wird eine zu hohe Vorauszahlung aus den Golfstaaten geleistet, allerdings per Verrechnungsscheck. Angeblich ist bei der Ausstellung ein Fehler passiert, und der Empfänger des Schecks wird gebeten, den Differenzbetrag zurück zu überweisen. In der Regel ist jedoch der Scheck nicht gedeckt. In solchen Fällen sollte der Scheck nicht angenommen und gleich zurückgeschickt werden.

Bei Zweifeln: IHKs und AHKs ansprechen!
 

Firmennamen und Webseiten werden manchmal fingiert und sollten daher immer genau geprüft werden. Geschäftsanfragen, die über soziale Netzwerke gestellt werden, beinhalten z. B. oft die Namen renommierter Unternehmen in den Golfstaaten, doch meistens weicht die genannte E-Mail-Adresse geringfügig ab.
Große Auftragsvolumen ohne vorherige Musterbestellung sind grundsätzlich skeptisch zu betrachten.

Für solche Betrugsversuche sind oft international tätige Hintermänner verantwortlich, die gar nicht in den Golfstaaten sitzen, sondern dies nur vorgeben.
Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihre IHK oder direkt an die entsprechende deutsche Auslandshandelskammer, siehe www.ahk.de.

Quelle: News IHK International IHK für München und Oberbayern