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Zusammenarbeit mit Korea stärken

Berlin (15.05.2017) - Als "Schritte in die richtige Richtung" bewertet Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die Ankündigungen des neuen koreanischen Präsidenten, die Offenheit gegenüber ausländischen Unternehmen zu erhöhen.

Vergangene Woche hat der Mitte-Links-Politiker Moon Jae-In die koreanische Präsidentschaftswahl für sich entschieden. Zu den Herausforderungen, vor denen er jetzt steht, zählt die Überwindung der wachsenden Arbeitslosigkeit und die Identifizierung neuer Wachstumsimpulse.

Während seines Wahlkampfes hatte Moon Jea-In oft in Aussicht gestellt, sich um eine noch engere Zusammenarbeit mit europäischen Unternehmen zu bemühen.

Korea ist Deutschlands zweitwichtigster Exportmarkt

Aus Sicht des DIHK eine erfreuliche Perspektive – schließlich ist Korea nach Angaben von DIHK-Außenwirtschaftschef Treier mit einem Handelsvolumen von insgesamt rund 25 Milliarden Euro im vergangenen Jahr Deutschlands zweitwichtigster Exportmarkt in Asien.

"Das 2011 in Kraft getretene EU-Korea Freihandelsabkommen hat zu einer deutlichen Steigerung des Warenaustauschs geführt", betont Treier. "Vor dem Hintergrund gemeinsamer Herausforderungen zum Beispiel im Bereich Digitalisierung ist es wichtig, künftig gerade die Investitionszusammenarbeit weiter zu stärken."

Asien-Pazifik Forum Bayern

Mehr Infos über die Möglichkeiten deutsch-koreanischer Kooperation gibt es beim diesjährigen Asien-Pazifik-Forum Bayern am 5. Juli in Fürth  oder auf der Website der Deutschen Auslandshandelskammer Korea.

Quelle: DIHK Courier