Entwicklungszusammenarbeit

Unterstützung für Geschäfte in Schwellen- und Entwicklungsländern

Sie wollen sich in einem Entwicklungs- oder Schwellenland unternehmerisch engagieren? Was ist Ihr Motiv? Der Export ihrer Produkte oder Dienstleistungen in neue Märkte, der Import aus „schwierigen“ Ländern? Innovative Technologien pilotieren? Ihre Lieferketten sichern? Qualität und Standards Ihrer Zulieferer erhöhen?

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) bietet ein attraktives Spektrum an Finanzierungsinstrumenten, Begleitmaßnahmen, Beratung und Kooperationsmöglichkeiten für unterschiedliche Phasen Ihres Auslandsgeschäfts.

Die IHKs und Handwerkskammern in Bayern bauen gemeinsam mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium die Kooperation mit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit aus und haben einen EZ-Scout am Außenwirtschaftszentrum Bayern (AWZ) etabliert. Er kennt die vielfältigen Förder- und Finanzierungsangebote und begleitet Sie bei Ihrem Engagement in neuen Märkten in Afrika, Asien oder Lateinamerika.

Der EZ-Scout unterstützt insbesondere mittelständische Unternehmen in Bayern:

  • Er berät bei Sondierung und Planung von Geschäftsaufbau in Entwicklungs- und Schwellenländern
  • Hilft bei der Konzipierung gemeinsamer Projekte
  • Stellt den Kontakt zu möglichen Partnern und Experten her
  • Informiert über Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten und unterstützt ggfs. bei der Antragsstellung

Überblick über Fördermittel und Finanzierungsangebote für Entwicklungs- und Schwellenländer:

 

Oliver Wagener

Ihr Ansprechpartner

EZ-Scout Bayern
Oliver Wagener
Berater für Entwicklungszusammenarbeit/EZ-Scout

Entsandt an:
Außenwirtschaftszentrum Bayern
c/o IHK für München und Oberbayern

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Flyer EZ-Scout

Januar 2020, pdf 0,9 MB Herunterladen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Entwicklung (BMZ) fördert Maßnahmen in Entwicklungs- und Schwellenländern zur Begegnung der aktuellen Corona-Krise. Wichtige Hinweise aus dem entwicklungspolitischen Netzwerk für die Kooperation mit der Wirtschaft finden Sie hier:

Links und Kontakte

➤ #BusinessVsCovid19 - eine digitale Partnersuche

Die aktuelle Covid19-Gesundheitskrise stellt Unternehmen in Deutschland und weltweit vor große und immer neue Herausforderungen. Viele brauchen schnelle Lösungen für Lieferausfälle und suchen verlässliche Partner und Zulieferer in der Krise. Finden Sie auf leverist.de Geschäftsmöglichkeiten für Ihr Unternehmen und treten Sie in direkten Kontakt mit Expert*innen und Unternehmen vor Ort. Wir veröffentlichen Herausforderungen und verbinden Sie mit passenden Lösungen - schnell und unmittelbar: > Link

➤ DEG: COVID-19-Informationen für Kunden und Partner

Als international tätiger Entwicklungsfinanzierer sind wir gerade auch in diesen fordernden Zeiten verlässlicher Partner unserer Kunden und Geschäftspartner in aller Welt. Wir sind im laufenden Austausch mit den von uns mitfinanzierten Unternehmen, um ihre Bedarfe zu ermitteln und Lösungen zu finden. Unser Geschäftsbetrieb läuft kontinuierlich weiter: Die DEG-Mitarbeitenden arbeiten dezentral und remote und sind erreichbar. > Link

➤ AfricaConnect – Darlehen für Liquiditätsengpässe

AfricaConnect wird über die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) umgesetzt und vergibt Darlehen bis 4 Mio. EUR für Investitionen in Afrika. Als Antwort auf die Liquiditätsengpässe aufgrund der Corona-Krise ist dies auch für die Liquiditätssicherung von Unternehmen in Afrika möglich. So können deutsche und andere europäische Unternehmen AfricaConnect auch in der Corona-Krise nutzen. Dafür werden Darlehen nicht nur für neue Investitionen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze vergeben, sondern auch zur Überbrückung von krisenbedingten Liquiditätsengpässen und zum Erhalt bestehender Arbeitsplätze in Afrika. Bereits laufende Darlehensverträge mit Unternehmen (Bestandskunden) können zu diesem Zweck kurzfristig aufgestockt werden. Erste Vertragsschlüsse diesbezüglich sind bereits erfolgt. Auch die Beantragung von Darlehen durch gänzlich neue Kunden zur Überbrückung krisenbedingter Liquiditätsengpässe ist ab sofort möglich, sofern diese vor der Krise profitabel gewirtschaftet haben und bereits einige Zeit vor Ort aktiv sind. Die Darlehensvergabe kann voraussichtlich ab Mitte des Jahres erfolgen.Weitere Infos zu AfricaConnect unter > Link

➤ Mit dem lab of tomorrow gegen COVID-19

Als Antwort auf die Corona-Krise bietet das Projekt lab of tomorrow (lot) einen verkürzten, digitalen Innovationsprozess zur Entwicklung nachhaltiger unternehmerischer Lösungen an. Dafür sucht das lot jetzt Corona-spezifische Herausforderungen und engagierte unternehmerische Akteur*innen, die motiviert sind, in einem lot-Prozess passende Lösungen in interdisziplinären Teams zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Sie haben Ideen, mit denen Sie schnell aktuellen Herausforderungen der Corona-Krise begegnen können, und wollen an einem lot-Innovationsprozess teilnehmen? Wenden Sie sich gern direkt an lab-of-tomorrow@giz.de. Weitere Informationen zum lab of tomorrow finden Sie hier: > Link

 

➤ Bündnis für nachhaltige Textilien: COVID-19 Auswirkungen auf die Textil-Lieferkette

Auf dieser Seite informieren wir über die Auswirkungen der Krise in den Textil-Produktionsländern, über mögliche Maßnahmen, wie Unternehmen diese Auswirkungen abmildern können und über konkrete gemeinschaftliche Initiativen und Beteiligungsmöglichkeiten. > Link

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  • Corona: Unternehmen in der Krise – SES hilft bundesweit, ehrenamtlich, günstig, schnell > Link
  • Corona-Pandemie in Afrika: Aktuelle Informationen, Unterstützungsangebote und Beratung für Unternehmen > Link
  • Corona-Pandemie: Übersicht wichtiger Angebote und aktueller Infos auch bei der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung (AWE) > Link

 

 

Durch Entwicklungspartnerschaften, spezifische Kooperationsprojekte im Energiebereich oder innovative Geschäftsmodellentwicklung unterstützt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit Ihr Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte.

develoPPP.de

Mit develoPPP.de fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Engagement der Privatwirtschaft dort, wo unternehmerische Chancen und entwicklungspolitischer Handlungsbedarf zusammentreffen. Bis zu 50% (maximal 2 Mio. EUR) der Projektkosten werden durch BMZ-Mittel getragen, auf Wunsch erhalten Unternehmen auch fachliche Unterstützung. Die so genannten Entwicklungspartnerschaften können bis zu drei Jahre dauern und in den unterschiedlichsten Branchen und Themen angesiedelt sein. Entwicklungspartnerschaften, die das Potenzial haben, einen herausragenden entwicklungspolitischen Nutzen zu erzielen, können als Strategische Partnerschaften umfangreicher gefördert werden.

Im Rahmen von develoPPP.de kooperieren Unternehmen stets mit einem der beiden öffentlichen Partner, die das Programm im Auftrag des BMZ umsetzen: Die deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) oder die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ).

lab of tomorrow

Das lab of tomorrow schafft von der Wirtschaft getragene Lösungen für konkrete Bedarfe in Entwicklungs- und Schwellenländern. Im lab of tomorrow entwickeln Unternehmen aus Europa und Partnerländern gemeinsam wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen für konkrete Problemstellungen. Es erschließt Konzernen und Mittelständlern sowie Gründerinnen und Gründern aller Branchen Zugang zu neuen Märkten, Wissen und Netzwerken.

leverist.de

Die kostenlose Plattform leverist.de des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zeigt Geschäftsmöglichkeiten in Entwicklungs- und Schwellenländern auf und verbindet interessierte Unternehmen per Klick mit Expert*innen der Entwicklungszusammenarbeit vor Ort. Ziel ist es, Unternehmen einen direkten Zugang zu Geschäftspotentialen in Entwicklungskontexten zu ermöglichen, so dass beide Seiten davon profitieren. Finden auch Sie Ihre Geschäftsmöglichkeit unter www.leverist.de

Projektentwicklungsprogramm (PEP)

Ein Engagement in Schwellen- und Entwicklungsländern ist für kleine und mittlere Unternehmen der Energiebranche eine besondere Herausforderung. Das Projektentwicklungsprogramm (PEP) der GIZ begleitet deutsche Unternehmen bei ihrem Schritt in diese vielversprechenden, aber oft noch schwierigen Märkte. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) soll es Unternehmenspartnerschaften zwischen deutschen und lokalen Firmen fördern und sie langfristig in den verschiedenen Phasen der Marktpositionierung und der Projektentwicklung begleiten. Aktuell konzentrieren sich die Aktivitäten auf Myanmar, Kambodscha und Vietnam in Südostasien sowie auf Botsuana, Elfenbeinküste, Ghana, Kenia, Madagaskar, Mauritius, Mali, Nigeria, Sambia und Senegal in Subsahara Afrika.

Strategische Partnerschaft "Digitales Afrika"

Durch die Strategische Partnerschaft  will das BMZ zusammen mit der Privatwirtschaft das digitale Potenzial Afrikas erschließen und nachhaltige Impulse für Entwicklung setzen. Private Investitionen und verantwortungsvolles Unternehmertum im digitalen Sektor sollen wirkungsvoll flankiert und verstärkt werden. Angesprochen ist die Digital-Wirtschaft in ihrer gesamten Bandbreite – vom innovativen Start-up bis zum etablierten Großunternehmen. Im Fokus stehe ausgewählte Länder mit guten Rahmenbedingungen: Äthiopien, Kamerun, Kenia, Mosambik, Nigeria, Ruanda, Tunesien, Südafrika, Sambia und Uganda.

Tech-Entrepreneurship-Initiative "Make-IT":

Make-IT ist eine Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). In ihrem Rahmen fördert das BMZ gemeinsam mit der europäischen Digitalwirtschaft sowie ausgewählten Akteuren und Interessengruppen die Gründerszene im Digitalsektor von Entwicklungs- und Schwellenländern (Tech-Entrepreneurship).  Über das GIZ-Regionalvorhaben „Make-IT in Afrika“ ist die Initiative in den Pilotländern Kenia und Nigeria gestartet.

Fit for Partnership with Germany - Das Managerfortbildungsprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums

Unter dem Motto "Training for Partnership" bereitet das Managerfortbildungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Führungskräfte aus Osteuropa, Zentralasien und Asien gezielt auf die Geschäftsanbahnung und Wirtschaftskooperationen mit deutschen Unternehmen vor.

In interaktiven und praxisorientierten Trainings eignen sich die Teilnehmer die Besonderheiten der deutschen Geschäftskultur an und verbessern ihr geschäftliches Auftreten und ihre Verhandlungstechniken. Branchenübergreifende Unternehmensbesuche vermitteln anschaulich Beispiele deutscher Unternehmenspraxis. Die Teilnehmer erhalten Praxiswissen deutscher Unternehmer aus erster Hand und machen sich vor Ort mit moderner Technik und Ausrüstung vertraut. Zudem treten die Programmteilnehmer in direkten Kontakt mit potentiellen Geschäftspartnern. Das Programm bietet somit allen beteiligten Unternehmen Zugang zum jeweils anderen Markt - eine Win-Win Situation.

 

➤AfricaConnect: Förderung für den deutschen Mittelstand

Mit attraktiven Konditionen unterstützt AfricaConnect insbesondere mittelständische Unternehmen bei ihrem Gang nach Afrika. Investitionen deutscher und europäischer Unternehmen in afrikanischen Ländern werden durch dieses neue Finanzierungsangebot gezielt gefördert und erleichtert. In erster Linie sind Geschäftsideen in Partnerländern des "Compact with Africa" gefragt.

➤Förderdatenbank Entwicklungsländer

Onlinetool mit passender Unterstützung für Investitionen in einem Entwicklungsland

Finanzierung privatwirtschaftlicher Investitionen durch die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG)

Die DEG, ein Unternehmen der KfW-Bankengruppe, finanziert Investitionen privater Unternehmen in Schwellen- und Entwicklungsländern. Sie stellt Unternehmen langfristige Mittel zu Marktkonditionen zur Verfügung und bringt jahrzehntelange Erfahrung mit Investitionen in Entwicklungs- und Transformationsländer ein. Für deutsche Unternehmen ist bei der DEG eine eigene Abteilung zuständig. Die DEG-Experten beraten Firmen bei der Risikoanalyse und der Projektentwicklung. Sie helfen bei der Planung und Strukturierung der Investitionsvorhaben, prüfen vom Unternehmen erstellte Businesspläne und unterstützen bei der Beurteilung lokaler Partner. Das Angebot der DEG richtet sich an alle deutsche Unternehmen, insbesondere den Mittelstand. Pro Vorhaben stellt sie in der Regel Finanzierungsbeiträge mit einem Volumen von bis zu 25 Millionen Euro zur Verfügung. Jedoch können auch kleinere Investitionen finanziert werden.

German Desks – Financial Support and Solutions

Für mittelständische deutsche Unternehmen und ihre lokalen Handelspartner bietet die DEG gemeinsam mit ausgewählten Partnerbanken und lokalen Außenhandelskammern einen "German Desk". Das Leistungsspektrum reicht von der Kontoeinrichtung über Dienstleistungen für Handelsfinanzierungen und Transaction Banking bis zu Kreditlinien oder Investitionsfinanzierungen für lokale Unternehmen, die etwa deutsche Anlagen erwerben wollen. German Desks gibt es bisher in Accra/Ghana,Lagos/Nigeria, Nairobi/Kenia, Jakarta/Indonesien, Dhaka/Bangladesch und in Lima/Peru.

Up-Scaling von Pionierinvestitionen

Wenn Sie ein innovatives Geschäftsmodell erweitern möchten, bietet die DEG für kleine und mittlere Unternehmen in Entwicklungsländern (z.B. lokale Tochtergesellschaften deutscher oder europäischer Unternehmen) das Programm Up-Scaling an. Bis zu 50 Prozent des Gesamtinvestitionsvolumens (max. 500.000 Euro) werden übernommen, unter der Voraussetzung, dass es private Kapitalgeber gibt, die mindestens 25 Prozent zur Finanzierung beitragen.

Investitionen vorbereiten: Machbarkeitsstudien

Die DEG finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Machbarkeitsstudien zur Vorbereitung eines Investitionsvorhabens, aber auch zur Einführung neuer Technologien, Verfahren und Dienstleistungen (bis zu 50 Prozent, maximal 200.000 EUR).

Investitionsbegleitende Aktivitäten

Private Unternehmen, die in sich entwickelnden Märkten tätig sind, haben besondere Herausforderungen, die oftmals nicht nur mit Finanzierungen gelöst werden können. Dazu bietet die DEG konzeptionelle und finanzielle Unterstützung, um entwicklungswirksame Projekte zu planen und umzusetzen. Typische Anwendungsbereiche sind Umwelt- und Sozialmanagement, Ressourcen- und Energieeffizienz oder die Weiterbildung von Mitarbeitern und Zulieferern.

KfW-Kredite für Gründer und Unternehmer

Haben Sie auch schon einmal über eine Auslandsinvestition nachgedacht? Die Kreditanstalt für Wiederaufbau kann Ihnen dabei helfen – mit dem KfW-Unternehmerkredit zu attraktiven Konditionen. So können Sie neue Absatzmärkte erschließen und Ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Oder Sie nutzen das KfW-Umweltprogramm, um bereits bestehende Standorte im Ausland umweltfreundlich zu modernisieren, bzw. das KfW-Energieeffizienzprogramm, um Einspareffekte zu generieren. Ihr Unternehmen ist noch jung? Dann kommt für Sie der ERP-Gründerkredit Universell in Frage. Auch die IPEX bietet Finanzierungen für Unternehmen, die im Ausland investieren oder Waren exportieren möchten.

Afrika kommt!

Im Jahr 2008 gründeten führende deutsche DAX- und Familienunternehmen die Weiterbildungsinitiative AFRIKA KOMMT! Der Grundgedanke ist, eine Win-win-Situation für afrikanische Nachwuchsführungskräfte und die beteiligten Unternehmen zu schaffen. Die jungen Führungskräfte werden nach Deutschland eingeladen und durch ein Praktikum und Management-Trainings mit Deutschland vertraut gemacht. Gleichzeitig bauen die Unternehmen Kontakte zu Expertinnen und Experten auf, die sich in ihren afrikanischen Heimatregionen auskennen. Zudem fördern sie das Bewusstsein für Diversität in den Unternehmen. So legt das Programm den Grundstein für eine nachhaltige Wirtschaftskooperation mit Afrika. Organisiert und umgesetzt wird das Programm von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.

Alumniportal Deutschland

Qualifizierte Fachkräfte mit interkultureller Kompetenz sind gefragt – nicht nur in Deutschland, sondern auch bei international agierenden, deutschen Unternehmen im Ausland. Gesucht werden gut ausgebildete Mitarbeiter mit deutschen und weiteren Sprachkenntnissen sowie einem Verständnis der deutschen Kultur und Arbeitsweise.

Das Alumniportal Deutschland ist ein soziales Netzwerk, welches die Vernetzung und den Wissensaustausch von Deutschland-Alumni, Unternehmen, Hochschulen und Organisationen fördert. So genannte Deutschland-Alumni sind Menschen aus aller Welt, die in Deutschland studiert, geforscht oder gearbeitet haben. Über das kostenlose Portal können Unternehmen weltweit mit Deutschland-Alumni in Kontakt treten und ihre besondere Expertise nutzen.

Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM)

Unternehmen, die neue Märkte erschließen, stehen meist vor einem Problem: Vor Ort fehlen Mitarbeiter, die den deutschen und heimischen Markt kennen und über das notwendige fachliche Know-how verfügen. Gemeinsam mit dem Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) kann dieses Problem gelöst werden. CIM ist der Personalvermittler der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Als Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der Bundesagentur für Arbeit (BA) verbindet CIM entwicklungspolitisches Know-how und arbeitsmarktpolitische Expertise.

DAAD - Praxispartnerschaften zwischen Hochschulen und Unternehmen mit Afrika

Seit 2012 fördert das Programm „Praxispartnerschaften zwischen Hochschulen und Unternehmen in Deutschland und in Entwicklungsländern“ die Entwicklung arbeitsmarktrelevanter und praxisnaher Studiengänge, die dem lokalen Kontext und dem Stand der Wissenschaft entsprechen. Im Kontext der Sonderinitiative Ausbildung und Beschäftigung fördert das Programm Partnerschaften  in den Ländern Äthiopien, Cote d’Ivoire, Ghana, Marokko, Ruanda und Tunesien.

Senior Experten Service (SES)

Der Senior Experten Service entsendet ehrenamtliche Fachleute, die das aktive Berufsleben beendet haben, für weltweite Einsätze. Ob in Industrie- und Handwerksbetrieben, Organisationen oder Kommunen: Die mehr als 11.500 Senior Experten stehen mit ihrem Fachwissen aus über 50 Branchen mit Rat und Tat zur Verfügung. In der Regel dauern die ehrenamtlichen Einsätze drei bis sechs Wochen, höchstens aber sechs Monate, wobei fallspezifisch eine teilweise Deckung der entstehenden Kosten durch BMZ-Fördermittel denkbar ist. Ein Senior Experte kann zur Sicherung der Nachhaltigkeit auch zu Folgeeinsätzen angefordert werden.

Skilled Crafts and Trades Network 4 Africa

Das Projekt nutzt die Expertise des deutschen Handwerks, um ein praxisorientiertes Netzwerk für internationale Berufsbildungszusammenarbeit aufzubauen.
Im Auftrag des BMZ bringen der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Fachkräfte, Betriebe und Organisationen der beruflichen Bildung aus Afrika und Deutschland zusammen und stoßen Betriebs- und Lernpartnerschaften an.

Zoran-Djindjic-Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan

Zoran-Djindjic-Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan
Das Programm ist eine gemeinsame Initiative des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Teilnehmende Länder sind Serbien, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Kroatien, Mazedonien und Montenegro. Im Rahmen des Programms werden pro Jahr 60 Praktikumsplätze für hochqualifizierte Stipendiaten aus der Region in namhaften deutschen Unternehmen vermittelt

Für deutsche Gastunternehmen bietet das Stipendienprogramm eine ausgezeichnete und unkomplizierte Möglichkeit, hochqualifizierte Nachwuchskräfte aus der Region bei der Arbeit in Deutschland kennen zu lernen. Durch die Vorauswahl erhalten sie engagierte und gut vorbereitete Kandidaten, die sie auf einen späteren Einsatz als Mitarbeiter oder Vertreter im Heimatland prüfen können. Viele der Stipendiaten haben nach ihrem Aufenthalt in Deutschland einen Direkteinstieg bei deutschen Unternehmen in ihren Heimatländern geschafft.

Wenn Sie Lieferketten nachhaltig managen, ‎nehmen Sie alle Ihre Wertschöpfungspartner ganzheitlich und systemisch unter die ‎Lupe – vom Direktlieferanten in Ihrer Region bis zum Unterauftragnehmer in Übersee. Ziel ist es, alle Liefer- und Warenströme nicht nur nach ökonomischen, sondern auch nach sozialen und ökologischen Kriterien zu betrachten und auszurichten. So vermeiden Sie Schäden für ‎die Umwelt und Menschenrechtsverletzungen entlang Ihrer Lieferkette und tragen zu ‎einer nachhaltigen Entwicklung weltweit bei. ‎Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit bietet Unternehmen in diesem Bereich eine Reihe von Unterstützungsmöglichkeiten an.

Deutsches Global Compact Netzwerk

Der UN Global Compact heute das weltweit größte und wichtigste Netzwerk für unternehmerische Verantwortung und Corporate Social Responsibility (CSR). Er bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich gemeinsam mit anderen Teilnehmern über Ideen und gelungene Projekte auszutauschen. Im Dialog mit staatlichen und nicht-staatlichen Vertretern werden auf freiwilliger Basis Partnerschaften initiiert und praktikable Ansätze entwickelt. Deutsche Unternehmen zählen zu den Akteuren der "ersten Stunde" des UN Global Compact. Mittlerweile nehmen fast 300 deutsche Firmen am Compact teil – darunter viele mittelständische und auch kleine Unternehmen.

Kompass Nachhaltigkeit - Wegweiser für die Beschaffung in KMU

Der KOMPASS NACHHALTIGKEIT unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auf dem Weg zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen Beschaffung: Mit praktischen Informationen & Tools, einer Datenbank zu Nachhaltigkeitsstandards, Beispielen und vielem mehr.

Nachhaltigkeitsinitiativen und Tools

Nachhaltigkeit wird heute von Unternehmen erwartet – und zwar nicht nur am eigenen Standort, sondern auch entlang der Lieferketten. Unternehmen, die dieser Verantwortung gerecht werden wollen, finden Unterstützung bei engagierten Initiativen und praktischen Tools für Nachhaltigkeit in der eigenen Lieferkette.

Nationaler Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP): Helpdesk

Die Bundesregierung verankert die Verantwortlichkeiten deutscher Unternehmen zur Wahrung der Menschenrechte im neuen "Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte“. Hier setzt das neue Beratungsangebot der Agentur für Wirtschaft & Entwicklung (AWE), der NAP Helpdesk "Wirtschaft und Menschenrechte", an. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen können sich hier kostenfrei zu Sozial-, Umwelt- und Menschenrechtsstandards beraten lassen.

Sie sind interessiert daran, sich als Exporteur von Lieferungen und Leistungen oder als Berater an den vielfältigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit zu beteiligen? Im Rahmen der entsprechenden internationalen Ausschreibungen öffnen sich für Sie neue Exportmöglichkeiten:

Internationale Ausschreibungen

Sie sind auf der Suche nach neuen Chancen im Ausland und wollen sich an deutschen oder internationalen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit beteiligen? Dann sind internationale Ausschreibungen ein guter Startpunkt: Wer schreibt was aus – und wo? KfW und GIZ  schreiben regelmäßig Aufträge öffentlich aus, genauso wie die regionalen Entwicklungsbanken oder supranationale Organisationen wie die EU oder die UN.

iXPOS - Öffentliche Aufträge

Das Außenwirtschaftsportal iXPOS des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie informiert in der Rubrik "Abnehmer und Partner finden" - "Öffentliche Aufträge" umfangreich über die wichtigsten öffentlichen Auftraggeber, ihre Vergabepraxis und Formen der internationalen Zusammenarbeit.

Germany Trade & Invest (gtai) - Projekte und Ausschreibungen

Wichtige Informationsquelle ist außerdem die Germany Trade & Invest - Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH (gtai). Der Bereich "Außenwirtschaft" in Bonn veröffentlicht täglich aktuelle Ausschreibungshinweise weltweit.

Import Promotion Desk

Das Import Promotion Desk (IPD) ist die Plattform zur Importförderung der Bundesrepublik Deutschland.

Das IPD übernimmt eine Scharnierfunktion zwischen den deutschen Importeuren und kleinen und mittleren Akteuren des Außenhandels in ausgewählten Entwicklungs- und Schwellenländern.

Das Import Promotion Desk arbeitet nachfrageorientiert und bietet deutschen Importeuren ein maßgeschneidertes Dienstleistungsangebot – exakt abgestimmt auf ihre individuellen Anforderungen. Es unterstützt sie beim Sourcing und eröffnet ihnen neue, lukrative Beschaffungsmärkte in den Partnerländern. Mit nachhaltigen Handelsbeziehungen zu verlässlichen Lieferanten können sie ihren Einkauf optimieren sowie ihre Produktqualität und -vielfalt steigern.

Agentur für Wirtschaft und Entwicklung (AWE) ‎

Die Agentur für Wirtschaft & Entwicklung (AWE) begleitet und berät Unternehmen, die in Entwicklungs- und Schwellenländern aktiv sind oder sich dort engagieren wollen. Vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen bietet die AWE als zentrale Anlaufstelle ("One-Stop-Shop") der Entwicklungszusammenarbeit ‎ Unterstützung an.

Die AWE als zentrale Anlaufstelle ("One-Stop-Shop") der Entwicklungszusammenarbeit bietet vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen  Unterstützung an und wird finanziert durch das BMZ. Ihre Träger sind die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.

Die AWE bildet mit dem Programm „EZ-Scouts“ ein nationales Netzwerk in den Dach- und Fachverbänden der deutschen Wirtschaft, den regionalen Kammern sowie in Ländervereinen.

EZ-Scout-Programm

Mit der Entsendung von sogenannten EZ-Scouts stellt das BMZ deutschen Unternehmen fachkundige Beraterinnen und Berater mit entwicklungspolitischem Know-how zur Verfügung. Als Ansprechpartner zu Themen der Entwicklungszusammenarbeit arbeiten sie in Wirtschaftsverbänden, Ländervereinen, Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern.

ExperTS: Fachkräfte an deutschen Auslandshandelskammern

Ein Experte für Entwicklungszusammenarbeit an einer Auslandshandelskammer? Was auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint, hat sich seit Jahren bewährt. In mehr als 20 Ländern beraten Experten, die über das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) vermittelt werden, lokale und deutsche Unternehmen zu entwicklungspolitischen Themen.

Global Business Network (GBN) Programm

Das Global Business Network (GBN) Programm fördert über Business & Cooperation Desks in ausgewählten Ländern in Afrika und Asien ein verantwortungsvolles Engagement lokaler und deutscher Unternehmen. Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Programm wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in enger Kooperation mit dem Netzwerk der Auslandshandelskammern umgesetzt.