Webinar "ONLINE erfolgreich im Ausland: Recht und Steuern im europäischen E-Commerce"

Webinar "ONLINE erfolgreich im Ausland: Recht und Steuern im europäischen E-Commerce " am 13.05.2022, 10:30 - 12:00 Uhr 

Die Europäische Union als Ganzes ist einer der größten Wirtscha sräume der Welt. Das gilt auch für den E-Commerce. Obwohl die 27 EU-Staaten sehr heterogene Entwicklungen aufweisen, ist ihnen allen doch gemein, dass der Online-Handel ein Wachstumsmotor und Milliardenmarkt ist. Auffällig ist die steigende Relevanz von grenzüberschreitendem Handel. Gerade innerhalb der EU werden Grenzen, zumindest im E-Commerce, sukzessive abgebaut.

Im Onlinehandel (E-Commerce) gelten dieselben gesetzlichen Regeln wie für den stationären Handel. Allerdings gibt es speziell für den europäischen Onlinehandel Gesetze, die zwingend zu beachten sind. Deshalb sollten Onlinehändler wissen, welche besonderen Rechtsvorschriften zu beachten sind. Betrachtet werden auch die Unterschiede "Produkte für Verbraucher - B2C" bzw. "Produkte für Firmen - B2B", hier gelten weitere gesetzliche Vorschriften, die zwingend zu beachten sind.

Die Europäische Union hat in einer großen Reform des Umsatzsteuerrechts neue Spielregeln für den grenzüberschreitenden Handel festgelegt.
Seit dem 1. Juli 2021 gelten diese auch in Deutschland. Die Lieferschwellen für den Handel innerhalb der EU wurden auf 10.000 Euro vereinheitlicht. 
Das Ziel der Reform ist, Umsatzsteuerbetrug – vor allem von Nicht-EU-Händlern – zu unterbinden und die Erhebung und Zahlung der Umsatzsteuer beim grenzüberschreitenden Handel für die Online-Händler zu vereinfachen, indem die Umsatzsteuer für Verkäufe in alle EU-Staaten zentral im Herkunftsland gemeldet und abgeführt wird. 

Aufgrund der Komplexität werden die Themen "Recht" und "Steuern" in zwei Beiträgen behandelt.

Agenda: Recht im europäischen E-Commerce

1. Begriffserklärung E-Commerce
1.1  Was versteht man hierunter ?
1.2 Verschiedene Erscheinungsformen
1.3 Typische Rechtsprobleme 

2. Impressum
2.1 Gesetzliche Grundlagen
2.2 Inhaltliche Mindestanforderung 
2.3 Inhaltliche Besonderheiten
2.4 Verortung in Rahmen des Onlineauftritts   

3. Widerrufsbelehrung
3.1 Gesetzliche Grundlage Widerrufsrecht
3.2 Muster Widerrufsbelehrung 
3.3 Verortung – wo muss wie belehrt werden? 
3.4 Häufigste Abmahnungsgründe
3.5 Gestaltungsmöglichkeiten

4. Online-Streitbeteiligung
4.1 Online-Streitbeteiligung – ODR – VO
4.2 Online Streitbeteiligung - VSBG

5. Allgemeine Geschäftsbedingungen
5.1 Anwendbarkeit / Regelungsgehalt 
5.2 Problemfelder / Abmahngründe

6. Artikelbeschreibung
6.1 Unlautere Werbeaussagen
6.2 Falsche Garantieversprechen 
6.3 Verletzungen von Urheberrechten
6.4 Produktinformation 

7. Preisangabenverordnung 
7.1 Regelungsgehalt
7.2 PAngV bei eBay
7.3 Häufigste Abmahngründe

8. Datenschutzerklärung
8.1 Sinn & Zweck
8.2 Gesetzliche Grundlagen
8.3 Einwilligungserfordernis
8.4 Verortung 

9. Verpackungsverordnung
10. Rechtsprobleme in der täglichen Praxis

Referent:
Frank Fischer, Rödl & Partner, Köln

Agenda: Steuern im europäischen E-Commerce

1. E-Commerce und Umsatzsteuer im B2C-Bereich innerhalb der EU
1.1 Fernverkauf
1.2 Ortsbestimmung
1.3 OSS-Verfahren

2. E-Commerce und Umsatzsteuer im B2B-Bereich innerhalb der EU
2.1 Innergemeinschaftliche Lieferung
2.2 Ortsbestimmung 
2.3 Umkehrung der Steuerschuldnerschaft

3. E-Commerce und Umsatzsteuer im Drittlandsfall – Beispiel Schweiz 
3.1 Ausfuhrlieferungen
3.2 Fernverkauf von aus dem Drittlandsgebiet eingeführten Waren 
3.3 IOSS-Verfahren

4. Nutzung von Online-Marktplätzen
4.1 Schnittstellenumsätze
4.2 Nutzung von Amazon Fulfillment

5. Rechnungsanforderungen
5.1 Standardanforderungen
5.2 Anforderungen im EU-Markt
5.3 Anforderungen im Drittlandsfall

Referenten:

Frank Fischer, Rödl & Partner, Köln (Thema Recht)

Jakob Ernst, Rödl & Partner, Köln (Thema Steuern)

Moderation:

Christian Hartmann, IHK Nürnberg für Mittelfranken

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