Afrika Experten

Hier finden Sie weiterführende Links zu Experten und Ansprechpartnern aus dem IHK-AHK-Netzwerk zu Afrika und zu Unterstützungsangeboten der Entwicklungszusammenarbeit.

Das AHK-Netz der deutschen Wirtschaft in Afrika:

Das Netz der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) auf dem afrikanischen Kontinent besteht aus 18 Standorten in 12 Ländern. Als Institutionen der deutschen Außenwirtschaftsförderung beraten, vernetzen und unterstützen die AHKs deutsche Unternehmen bei ihren Geschäftsvorhaben in Afrika. 

Unterstützung beim Markteinstieg

Initiative der Bundesregierung: Wirtschaftsnetzwerk Afrika

Mit dem Wirtschaftsnetzwerk Afrika unterstützt die Bundesregierung deutsche Unternehmen, die in Afrika wirtschaftlich aktiv werden wollen. Es verbindet die Akteure der deutschen Außenwirtschaftsförderung, darunter die Kammern und Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft, Ministerien und Fördergesellschaften von Bund und Ländern, Ländervereine und Finanzierungsinstitutionen, mit den Organisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.

Als Teil des Wirtschaftsnetzwerks Afrika verstärkt das IHK-Netzwerkbüro Afrika (INA) – umgesetzt von der DIHK Service GmbH – die Außenwirtschaftsförderung zu Afrika in Deutschland. INA übernimmt insbesondere die Erstberatung zur Außenwirtschaftsförderung und nutzt hierzu das etablierte Netz des DIHK, der Industrie- und Handelskammern und der Auslandshandelskammern. Außerdem ist das IHK-Netzwerkbüro eng vernetzt mit den Partnern im Wirtschaftsnetzwerk Afrika.

Ansprechpartner in Afrika: Übersicht über wichtige Institutionen, die Sie bei Ihrem Geschäftsvorhaben vor Ort unterstützen

  • Deutsche Auslandshandelskammern
  • Deutsche Auslandsvertretungen & Botschaften
  • Büros der KfW Entwicklungsbank
  • German Desks der DEG
  • GIZ-Büros
  • BMWi-Branchenexperten

Africa Business Guide: die digitale Plattform des Wirtschaftsnetzwerks Afrika mit Basisinformationen zu afrikanischen Märkten, Veranstaltungshinweisen und mit Zugang zu den vielfältigen Unterstützungs- und Beratungsangeboten für Ihren Erfolg im Afrikageschäft.

Weitere Initiativen & Informationsquellen

Die Subsahara-Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI): SAFRI wird partnerschaftlich getragen vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) und dem Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft

Subsahara-Afrika-Blog der IHK Mittlerer NiederrheinAktuelle Informationen, Datenbank in Afrika aktiver Unternehmen, Termine etc.

Das Bayerische Afrikabüro in Addis Abeba ist seit 2019 Anlaufpunkt und Drehscheibe für die bayerischen Kontakte mit Äthiopien und ganz Afrika.

Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika: Chancen für deutsche Unternehmen

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

  • legt den Schwerpunkt seiner Aktivitäten und Programme besonders auf Subsahara Afrika und setzt mit dem BMZ-Marschallplan mit Afrika neue Impulse für eine stärkere Einbeziehung der Wirtschaft.
  • die staatlichen Durchführungsorganisationen GIZ und KfW Entwicklungsbank setzen Programme und Projekte des BMZ in Afrika um:
  • Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
  • KfW-Entwicklungsbank
  • unter der Marke Invest for Jobs hat das BMZ eine Reihe von Angeboten gebündelt, um Sie bei Ihrem beschäftigungswirksamen Engagement in Afrika zu unterstützen. Die Sonderinitiative Ausbildung und Beschäftigung – so der offizielle Titel – bietet Ihnen umfassende Beratung, Kontakte und finanzielle Unterstützung zur Beseitigung von Investitionshemmnissen. Die Sonderinitiative trägt damit zur Umsetzung der G20-Investitionspartnerschaft Compact with Africa und des Marshallplans mit Afrika bei.
  • Entwicklungsinvestitionsfonds: deutsche und europäische Unternehmen, die auf dem Zukunftskontinent Afrika investieren wollen, können sich seit Juni 2019 um eine Förderung im Rahmen des neuen Entwicklungsinvestitionsfonds bewerben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den reformorientierten zwölf Ländern des Compact With Africa. Insgesamt ruht der Fonds auf den drei Säulen AfricaConnect, AfricaGrow und Wirtschaftsnetzwerk Afrika.

G20 Compact with Africa-Initiative:

  • war wesentlicher Bestandteil der deutschen G20 Präsidentschaft und legt den Schwerpunkt auf die Förderung von privaten Investitionen und Infrastrukturentwicklung in Partnerländern in Afrika mittels sogenannter Reformpartnerschaften. Welche Finanzierungsinstrumente DEG und KfW für private Investitionen in Afrika zur Verfügung stellen, zeigt die folgende Übersicht.

African Develoment Bank (AfDB):

  • im Rahmen der Zusammenarbeit der AfDB mit den afrikanischen Mitgliedsländern gibt es u.U. Möglichkeiten für deutsche Unternehmen, sich bei Ausschreibungen von Projekten der AfDB zu beteiligen. Die Bundesrepublik Deutschland ist Mitglied der AfDB. Ein VDMA-Infoblatt informiert ausführlich zu Geschäftsmöglichkeiten für Unternehmen der Konsumgüterindustrie mit der AfDB.

Spezielle/Branchenspezifische Angebote für deutsche Unternehmen:

  • Projektentwicklungsprogramm (PEP) der GIZ im Rahmen der Exportinitiative Energie:  unterstützt deutsche Unternehmen bei der Markterschließung in ausgewählten Entwicklungs- und Schwellenländern in Subsahara-Afrika
  • Strategische Partnerschaft Technologie in Afrika: Die SPTA bringt europäische Unternehmen gezielt mit Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit zusammen, um gemeinsam innovative Geschäftsideen zu erarbeiten. Ziel ist die Entwicklung öffentlich-privater Kooperationsprojekte. Derzeit engagieren sich rund 230 Firmen im Netzwerk.
  • VDMA-Initiative "Fachkräfte für Afrika": Aufbau beruflicher Ausbildungszentren in Botswana, Kenia und Nigeria in den Bereichen Infrastruktur, Energie und Rohstoffe sowie in der Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie mit Unterstützung des BMZ