ERASMUS - Das Bildungsprogramm der EU

Erasmus ist ein Programm der EU, dass vor allem den Austausch von Studenten fördert.

European Action Scheme for the Mobility of University Students – Erasmus+ heißt das neue EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, das am 1. Januar 2014 an den Start gegangen ist und bis Ende 2020 läuft. Die bisherigen EU-Bildungsprogramme und damit auch das Unterprogramm ERASMUS endeten im Dezember 2013.

Erasmus+ bis 2020

Erasmus+ vereint die bisherigen EU-Programme für allgemeine und berufliche Bildung, für Jugend und für Sport. Dies bedeutet, dass sieben Programme durch ein einziges neues Programm ersetzt werden, was mehr Effizienz, einfachere Antragsverfahren für Finanzhilfen und weniger Doppelarbeit und Zersplitterung mit sich bringen soll. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm verfügt über ein Budget von 14,7 Milliarden Euro. Mit den in Erasmus+ vorgesehenen Stipendien können bis zu vier Millionen Menschen einen Teil ihres Bildungswegs im Ausland absolvieren. Für Master-Studierende ist zudem ein neues Garantieinstrument für Studiendarlehen vorgesehen, das gemeinsam mit der Europäischen Investitionsbank-Gruppe eingerichtet werden soll.

Erasmus+ fördert grenzübergreifende Partnerschaften und die Zusammenarbeit zwischen Bildungs- und Ausbildungsstätten und Jugendorganisationen. Ziel ist die Annäherung der Bildungs- an die Arbeitswelt, um derzeitige Qualifikationslücken in Europa zu schließen.

Erasmus+ soll Schlüsselkompetenzen, Qualifikationen und Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen verbessern, ihnen helfen, sich sozial einzugliedern, ihr Wohlergehen fördern und Verbesserungen in der Jugendarbeit und Jugendpolitik auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene herbeiführen.

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